Folgt man der neusten anthropologischen Forschung, so kann man guten Gewissen die Behauptung aufstellen, dass die Menschheit bereits vor ca. 75.000 Jahren damit begann Kleidung zu tragen. Errechnet haben die Wissenschaftler diesen Zeitpunkt an Hand von Genanalysen und der ersten Erwähnung der Kleiderlaus in zeitgenössischen Schriften.
Fort an hat sich das Tragen von Kleidung etabliert, was wiederum zurückgeht auf die verschiedensten Funktionen die Kleidung und Mode erfüllen.
Zum Ersten wäre da die wichtige Schutzfunktion welche Kleidung inne hat: So diente Kleidung vor allen Dingen dazu, den Tragenden vor Kälte, Nässe und auch zu starker Sonnenbestrahlung zu schützen. Besonders deutlich wird diese Urfunktion von Mode, wenn man einfach nur mal an Regenjacken oder spezielle Arbeitsschutzkleidung denkt, die bis heute Unfälle verhüten bzw. deren Folgen abmildern soll.
Eine weitere wichtige Funktion die Kleidung übernimmt, kann als psychologische Funktion zusammen gefasst werden. Nicht selten ist, in der industrialisierten, konsumorientierten Jetzt-Zeit, Kleidung ein Statussymbol oder zumindest mit einem gewissen Erlebnisfaktor behaftet. Man denke hier nur mal an spezielle Kleidungsstücke und Materialien aus dem Fetisch-Bereich, was ganz gut veranschaulicht, dass Mode/Kleidung mehr erfüllen kann als lediglich vor Wind, Wetter und Kälte zu schützen. Das Tragen von Kleidung aus Leder, Latex oder Gummi ist für viele Menschen ein besonderes Erlebnis und mit einer Art Genussfunktion gleichzusetzen.
Darüber hinaus hat Mode auch eine soziale, kommunikative Bedeutung. So sind eine Sonnenbrille von Ray Ban, chice Sneaker von Adidas und die neuste Jeanskollektion von Armani, viel mehr als ein bloßer, pragmatischer Gebrauchsgegenstand. Die richtigen Klamotten bzw. mit den richtigen Label ausgestattete Mode, verleiht dem Tragenden eine ganz spezielle und individuelle Identität, womit auch eine ganz spezielle Rollenerwartung einhergeht. Oft lassen sich beispielsweise Menschen, durch bestimmte Markenkleidung die getragen wird, einordnen in ein ganz bestimmtes soziales oder politisches Spektrum, was auch durchaus gewollt ist und worauf Hersteller von Markenkleidung ganz bewusst hinarbeiten. Denn in der Welt des Überflusses in der wir leben, ist die Frage nicht mehr ob wir Kleidung tragen, sondern was für Kleidung wir tragen die alles entscheidende. Verkörpert eine Marke einen bestimmten Lebensstil, der von Konformismus bis hin zu einem ausgeprägten Individualismus reichen kann, dann hat sie automatisch auch die Bedeutung als Kommunikationsmittel erfüllt, womit sozialer Status, Weltanschauung und noch viel mehr nach außen getragen werden kann.
Mittwoch, 11. April 2012
Mode und ihre Funktionen
Sprechen wir in den heutigen Zeiten von Mode, dann meinen wir damit in aller Regel oder zumindest in den meisten Fällen das was wir an unserem Lebe tragen. Mode ist längst zu einem geflügeltem Wort für Fashion (also Kleidung) geworden und hat durchaus verschiedene Funktionen, die über das bloße bedecken der nackten Haut weit hinaus geht.
Folgt man der neusten anthropologischen Forschung, so kann man guten Gewissen die Behauptung aufstellen, dass die Menschheit bereits vor ca. 75.000 Jahren damit begann Kleidung zu tragen. Errechnet haben die Wissenschaftler diesen Zeitpunkt an Hand von Genanalysen und der ersten Erwähnung der Kleiderlaus in zeitgenössischen Schriften.
Fort an hat sich das Tragen von Kleidung etabliert, was wiederum zurückgeht auf die verschiedensten Funktionen die Kleidung und Mode erfüllen.
Zum Ersten wäre da die wichtige Schutzfunktion welche Kleidung inne hat: So diente Kleidung vor allen Dingen dazu, den Tragenden vor Kälte, Nässe und auch zu starker Sonnenbestrahlung zu schützen. Besonders deutlich wird diese Urfunktion von Mode, wenn man einfach nur mal an Regenjacken oder spezielle Arbeitsschutzkleidung denkt, die bis heute Unfälle verhüten bzw. deren Folgen abmildern soll.
Eine weitere wichtige Funktion die Kleidung übernimmt, kann als psychologische Funktion zusammen gefasst werden. Nicht selten ist, in der industrialisierten, konsumorientierten Jetzt-Zeit, Kleidung ein Statussymbol oder zumindest mit einem gewissen Erlebnisfaktor behaftet. Man denke hier nur mal an spezielle Kleidungsstücke und Materialien aus dem Fetisch-Bereich, was ganz gut veranschaulicht, dass Mode/Kleidung mehr erfüllen kann als lediglich vor Wind, Wetter und Kälte zu schützen. Das Tragen von Kleidung aus Leder, Latex oder Gummi ist für viele Menschen ein besonderes Erlebnis und mit einer Art Genussfunktion gleichzusetzen.
Darüber hinaus hat Mode auch eine soziale, kommunikative Bedeutung. So sind eine Sonnenbrille von Ray Ban, chice Sneaker von Adidas und die neuste Jeanskollektion von Armani, viel mehr als ein bloßer, pragmatischer Gebrauchsgegenstand. Die richtigen Klamotten bzw. mit den richtigen Label ausgestattete Mode, verleiht dem Tragenden eine ganz spezielle und individuelle Identität, womit auch eine ganz spezielle Rollenerwartung einhergeht. Oft lassen sich beispielsweise Menschen, durch bestimmte Markenkleidung die getragen wird, einordnen in ein ganz bestimmtes soziales oder politisches Spektrum, was auch durchaus gewollt ist und worauf Hersteller von Markenkleidung ganz bewusst hinarbeiten. Denn in der Welt des Überflusses in der wir leben, ist die Frage nicht mehr ob wir Kleidung tragen, sondern was für Kleidung wir tragen die alles entscheidende. Verkörpert eine Marke einen bestimmten Lebensstil, der von Konformismus bis hin zu einem ausgeprägten Individualismus reichen kann, dann hat sie automatisch auch die Bedeutung als Kommunikationsmittel erfüllt, womit sozialer Status, Weltanschauung und noch viel mehr nach außen getragen werden kann.
Folgt man der neusten anthropologischen Forschung, so kann man guten Gewissen die Behauptung aufstellen, dass die Menschheit bereits vor ca. 75.000 Jahren damit begann Kleidung zu tragen. Errechnet haben die Wissenschaftler diesen Zeitpunkt an Hand von Genanalysen und der ersten Erwähnung der Kleiderlaus in zeitgenössischen Schriften.
Fort an hat sich das Tragen von Kleidung etabliert, was wiederum zurückgeht auf die verschiedensten Funktionen die Kleidung und Mode erfüllen.
Zum Ersten wäre da die wichtige Schutzfunktion welche Kleidung inne hat: So diente Kleidung vor allen Dingen dazu, den Tragenden vor Kälte, Nässe und auch zu starker Sonnenbestrahlung zu schützen. Besonders deutlich wird diese Urfunktion von Mode, wenn man einfach nur mal an Regenjacken oder spezielle Arbeitsschutzkleidung denkt, die bis heute Unfälle verhüten bzw. deren Folgen abmildern soll.
Eine weitere wichtige Funktion die Kleidung übernimmt, kann als psychologische Funktion zusammen gefasst werden. Nicht selten ist, in der industrialisierten, konsumorientierten Jetzt-Zeit, Kleidung ein Statussymbol oder zumindest mit einem gewissen Erlebnisfaktor behaftet. Man denke hier nur mal an spezielle Kleidungsstücke und Materialien aus dem Fetisch-Bereich, was ganz gut veranschaulicht, dass Mode/Kleidung mehr erfüllen kann als lediglich vor Wind, Wetter und Kälte zu schützen. Das Tragen von Kleidung aus Leder, Latex oder Gummi ist für viele Menschen ein besonderes Erlebnis und mit einer Art Genussfunktion gleichzusetzen.
Darüber hinaus hat Mode auch eine soziale, kommunikative Bedeutung. So sind eine Sonnenbrille von Ray Ban, chice Sneaker von Adidas und die neuste Jeanskollektion von Armani, viel mehr als ein bloßer, pragmatischer Gebrauchsgegenstand. Die richtigen Klamotten bzw. mit den richtigen Label ausgestattete Mode, verleiht dem Tragenden eine ganz spezielle und individuelle Identität, womit auch eine ganz spezielle Rollenerwartung einhergeht. Oft lassen sich beispielsweise Menschen, durch bestimmte Markenkleidung die getragen wird, einordnen in ein ganz bestimmtes soziales oder politisches Spektrum, was auch durchaus gewollt ist und worauf Hersteller von Markenkleidung ganz bewusst hinarbeiten. Denn in der Welt des Überflusses in der wir leben, ist die Frage nicht mehr ob wir Kleidung tragen, sondern was für Kleidung wir tragen die alles entscheidende. Verkörpert eine Marke einen bestimmten Lebensstil, der von Konformismus bis hin zu einem ausgeprägten Individualismus reichen kann, dann hat sie automatisch auch die Bedeutung als Kommunikationsmittel erfüllt, womit sozialer Status, Weltanschauung und noch viel mehr nach außen getragen werden kann.
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