Folgt man der neusten anthropologischen Forschung, so kann man guten Gewissen die Behauptung aufstellen, dass die Menschheit bereits vor ca. 75.000 Jahren damit begann Kleidung zu tragen. Errechnet haben die Wissenschaftler diesen Zeitpunkt an Hand von Genanalysen und der ersten Erwähnung der Kleiderlaus in zeitgenössischen Schriften.
Fort an hat sich das Tragen von Kleidung etabliert, was wiederum zurückgeht auf die verschiedensten Funktionen die Kleidung und Mode erfüllen.
Zum Ersten wäre da die wichtige Schutzfunktion welche Kleidung inne hat: So diente Kleidung vor allen Dingen dazu, den Tragenden vor Kälte, Nässe und auch zu starker Sonnenbestrahlung zu schützen. Besonders deutlich wird diese Urfunktion von Mode, wenn man einfach nur mal an Regenjacken oder spezielle Arbeitsschutzkleidung denkt, die bis heute Unfälle verhüten bzw. deren Folgen abmildern soll.
Eine weitere wichtige Funktion die Kleidung übernimmt, kann als psychologische Funktion zusammen gefasst werden. Nicht selten ist, in der industrialisierten, konsumorientierten Jetzt-Zeit, Kleidung ein Statussymbol oder zumindest mit einem gewissen Erlebnisfaktor behaftet. Man denke hier nur mal an spezielle Kleidungsstücke und Materialien aus dem Fetisch-Bereich, was ganz gut veranschaulicht, dass Mode/Kleidung mehr erfüllen kann als lediglich vor Wind, Wetter und Kälte zu schützen. Das Tragen von Kleidung aus Leder, Latex oder Gummi ist für viele Menschen ein besonderes Erlebnis und mit einer Art Genussfunktion gleichzusetzen.
Darüber hinaus hat Mode auch eine soziale, kommunikative Bedeutung. So sind eine Sonnenbrille von Ray Ban, chice Sneaker von Adidas und die neuste Jeanskollektion von Armani, viel mehr als ein bloßer, pragmatischer Gebrauchsgegenstand. Die richtigen Klamotten bzw. mit den richtigen Label ausgestattete Mode, verleiht dem Tragenden eine ganz spezielle und individuelle Identität, womit auch eine ganz spezielle Rollenerwartung einhergeht. Oft lassen sich beispielsweise Menschen, durch bestimmte Markenkleidung die getragen wird, einordnen in ein ganz bestimmtes soziales oder politisches Spektrum, was auch durchaus gewollt ist und worauf Hersteller von Markenkleidung ganz bewusst hinarbeiten. Denn in der Welt des Überflusses in der wir leben, ist die Frage nicht mehr ob wir Kleidung tragen, sondern was für Kleidung wir tragen die alles entscheidende. Verkörpert eine Marke einen bestimmten Lebensstil, der von Konformismus bis hin zu einem ausgeprägten Individualismus reichen kann, dann hat sie automatisch auch die Bedeutung als Kommunikationsmittel erfüllt, womit sozialer Status, Weltanschauung und noch viel mehr nach außen getragen werden kann.
Mittwoch, 11. April 2012
Mode und ihre Funktionen
Sprechen wir in den heutigen Zeiten von Mode, dann meinen wir damit in aller Regel oder zumindest in den meisten Fällen das was wir an unserem Lebe tragen. Mode ist längst zu einem geflügeltem Wort für Fashion (also Kleidung) geworden und hat durchaus verschiedene Funktionen, die über das bloße bedecken der nackten Haut weit hinaus geht.
Folgt man der neusten anthropologischen Forschung, so kann man guten Gewissen die Behauptung aufstellen, dass die Menschheit bereits vor ca. 75.000 Jahren damit begann Kleidung zu tragen. Errechnet haben die Wissenschaftler diesen Zeitpunkt an Hand von Genanalysen und der ersten Erwähnung der Kleiderlaus in zeitgenössischen Schriften.
Fort an hat sich das Tragen von Kleidung etabliert, was wiederum zurückgeht auf die verschiedensten Funktionen die Kleidung und Mode erfüllen.
Zum Ersten wäre da die wichtige Schutzfunktion welche Kleidung inne hat: So diente Kleidung vor allen Dingen dazu, den Tragenden vor Kälte, Nässe und auch zu starker Sonnenbestrahlung zu schützen. Besonders deutlich wird diese Urfunktion von Mode, wenn man einfach nur mal an Regenjacken oder spezielle Arbeitsschutzkleidung denkt, die bis heute Unfälle verhüten bzw. deren Folgen abmildern soll.
Eine weitere wichtige Funktion die Kleidung übernimmt, kann als psychologische Funktion zusammen gefasst werden. Nicht selten ist, in der industrialisierten, konsumorientierten Jetzt-Zeit, Kleidung ein Statussymbol oder zumindest mit einem gewissen Erlebnisfaktor behaftet. Man denke hier nur mal an spezielle Kleidungsstücke und Materialien aus dem Fetisch-Bereich, was ganz gut veranschaulicht, dass Mode/Kleidung mehr erfüllen kann als lediglich vor Wind, Wetter und Kälte zu schützen. Das Tragen von Kleidung aus Leder, Latex oder Gummi ist für viele Menschen ein besonderes Erlebnis und mit einer Art Genussfunktion gleichzusetzen.
Darüber hinaus hat Mode auch eine soziale, kommunikative Bedeutung. So sind eine Sonnenbrille von Ray Ban, chice Sneaker von Adidas und die neuste Jeanskollektion von Armani, viel mehr als ein bloßer, pragmatischer Gebrauchsgegenstand. Die richtigen Klamotten bzw. mit den richtigen Label ausgestattete Mode, verleiht dem Tragenden eine ganz spezielle und individuelle Identität, womit auch eine ganz spezielle Rollenerwartung einhergeht. Oft lassen sich beispielsweise Menschen, durch bestimmte Markenkleidung die getragen wird, einordnen in ein ganz bestimmtes soziales oder politisches Spektrum, was auch durchaus gewollt ist und worauf Hersteller von Markenkleidung ganz bewusst hinarbeiten. Denn in der Welt des Überflusses in der wir leben, ist die Frage nicht mehr ob wir Kleidung tragen, sondern was für Kleidung wir tragen die alles entscheidende. Verkörpert eine Marke einen bestimmten Lebensstil, der von Konformismus bis hin zu einem ausgeprägten Individualismus reichen kann, dann hat sie automatisch auch die Bedeutung als Kommunikationsmittel erfüllt, womit sozialer Status, Weltanschauung und noch viel mehr nach außen getragen werden kann.
Folgt man der neusten anthropologischen Forschung, so kann man guten Gewissen die Behauptung aufstellen, dass die Menschheit bereits vor ca. 75.000 Jahren damit begann Kleidung zu tragen. Errechnet haben die Wissenschaftler diesen Zeitpunkt an Hand von Genanalysen und der ersten Erwähnung der Kleiderlaus in zeitgenössischen Schriften.
Fort an hat sich das Tragen von Kleidung etabliert, was wiederum zurückgeht auf die verschiedensten Funktionen die Kleidung und Mode erfüllen.
Zum Ersten wäre da die wichtige Schutzfunktion welche Kleidung inne hat: So diente Kleidung vor allen Dingen dazu, den Tragenden vor Kälte, Nässe und auch zu starker Sonnenbestrahlung zu schützen. Besonders deutlich wird diese Urfunktion von Mode, wenn man einfach nur mal an Regenjacken oder spezielle Arbeitsschutzkleidung denkt, die bis heute Unfälle verhüten bzw. deren Folgen abmildern soll.
Eine weitere wichtige Funktion die Kleidung übernimmt, kann als psychologische Funktion zusammen gefasst werden. Nicht selten ist, in der industrialisierten, konsumorientierten Jetzt-Zeit, Kleidung ein Statussymbol oder zumindest mit einem gewissen Erlebnisfaktor behaftet. Man denke hier nur mal an spezielle Kleidungsstücke und Materialien aus dem Fetisch-Bereich, was ganz gut veranschaulicht, dass Mode/Kleidung mehr erfüllen kann als lediglich vor Wind, Wetter und Kälte zu schützen. Das Tragen von Kleidung aus Leder, Latex oder Gummi ist für viele Menschen ein besonderes Erlebnis und mit einer Art Genussfunktion gleichzusetzen.
Darüber hinaus hat Mode auch eine soziale, kommunikative Bedeutung. So sind eine Sonnenbrille von Ray Ban, chice Sneaker von Adidas und die neuste Jeanskollektion von Armani, viel mehr als ein bloßer, pragmatischer Gebrauchsgegenstand. Die richtigen Klamotten bzw. mit den richtigen Label ausgestattete Mode, verleiht dem Tragenden eine ganz spezielle und individuelle Identität, womit auch eine ganz spezielle Rollenerwartung einhergeht. Oft lassen sich beispielsweise Menschen, durch bestimmte Markenkleidung die getragen wird, einordnen in ein ganz bestimmtes soziales oder politisches Spektrum, was auch durchaus gewollt ist und worauf Hersteller von Markenkleidung ganz bewusst hinarbeiten. Denn in der Welt des Überflusses in der wir leben, ist die Frage nicht mehr ob wir Kleidung tragen, sondern was für Kleidung wir tragen die alles entscheidende. Verkörpert eine Marke einen bestimmten Lebensstil, der von Konformismus bis hin zu einem ausgeprägten Individualismus reichen kann, dann hat sie automatisch auch die Bedeutung als Kommunikationsmittel erfüllt, womit sozialer Status, Weltanschauung und noch viel mehr nach außen getragen werden kann.
Labels:
Fashion,
Frühjahr 2012,
Jeans,
Klassiker,
Trends
Standort:
Köln, Deutschland
Donnerstag, 5. April 2012
Meilensteine auf dem Weg einer Designer-Ikone
Designer gibt es in der bunten, facettenreichen und oft als extravagant geltenden Welt der Modedesigner nahezu wie Sand am Meer. Doch mit Nichten schafft es jeder, ganz gleich ob mit mehr oder weniger Talent ausgestattet die Herzen der Fashion-Victims des Globus zu erobern. Harte Arbeit, Fleiß und der unbedingte Wille zum Erfolg reichen alleine nicht zwangsläufig aus. Ein wenig Glück und einflussreiche Fürsprecher sind in aller Regel die noch viel wichtigeren Schlüssel zum Erfolg.
Einer der es geschafft hat sich in der Fashion-Szene einen Namen zu machen ist der britische Designer Lee Alexander MCQueen. MCQueen war dabei sowohl in der Haute Couture und Pret-a-porter-Szene, als auch in der evolutorischen Szene, extrem erfolgreich.
Besonders bekannt durch Aufwendige Kreationen (vgl. Bild), aber auch durch Hüfthosen und Totenkopfmotive die einen ganz eigenen Charme zwischen Morbidem, Düsterem und Poppigen verkörpern, eroberte MCQueen die Gunst derjenigen die über Erfolg und Misserfolg in der Modebranche entscheiden. Deutlich wird dies, wenn man sich den Werdegang des 2010 verstorbenen britischen Kult-Designer einmal genauer betrachtet...
Lee Alexander MC Queen Stationen auf dem Weg zum Erfolg im Einzelnen:
Bereits im Alter von 16 Jahren erlernt er das Schneiderhandwerk bei den Traditions-Schneidereien Anderson & Shepherd und Gieves & Hawkes in London, wo er sich der Herrenmode verschrieb.
Im Anschluss an diese fundierte Ausbildung folgte eine Stelle bei den Londoner Theater- und Kostümbildnern von Angels The Costumiers.
Es folgte eine Einstellung bei dem japanischen Designer Koji Tatsuno, wo er bis zum 20 Lebensjahr verblieb.
Daran anschließend zog es den Brieten für ein Jahr in die Modemetropole Mailand, wo er als Assistent bei Romeo Gigli werken durfte. Zurück in seiner Heimat studierte er am Central Saint Martins College of Art and Design in London. 1992 beendete er dieses Studium erfolgreich und durfte sich fortan mit dem Titel eines Masters of Arts schmücken.
Als er seine Kollektionen die ihm seinen Abschluss einbrachte im Rahmen einer Modenschau präsentierte lernte er Isabella Blow (Vogue-Stylistin) kennen, welche ihm auf einen Schlag die komplette Kollektion abkaufte und in der Folge zu einer guten Freundin und Fürsprecherin wurde. Später bezeichnet MCQueen die damalige einflussreiche Vogue Chef-Stylisten als Mentorin und Muse.
1993 erfolgte die Gründung des ersten eigenen Labels unter dem Namen alexandermcqueen, was einen neuen Lebensabschnitt bedeuten sollte.
Angekommen auf dem Modeolymp sorgte Lee Alexander weiter für Furore mit seinen extravaganten, künstlerisch inszenierten und extrem aufwendigen Modenschauen, die seine Kollektionen perfekt ergänzten und in Szene zu setzen wussten. Unvergessen bleibt wohl sein Auftritt im Jahr 1995, wo er im Anschluss an eine seiner Shows, der versammelten Journalistenschaft seinen blanken Hintern zeigte.
Trotz dieser Eskapade (die nicht die einzige bleiben sollte) wurde er von der British Fashion Awards in den Jahren 1996, 1997, 2001 und 2003 mit der Auszeichnung British Designer of the Year geehrt.
Im Jahr 1997 tritt der nun mit Auszeichnungen hoch Dekorierte, die Nachfolge von John Galliano, der zu Dior wechselte, bei Givenchy an, mit dem klaren Auftrag das Label zu verjüngen.
Anhaltende Streitigkeiten mit der LVMH-Chefetage, zu welcher das Label Givenchy zählt, führten dann im Jahr 2000 zur Beendigung des Engagements.
In der Folge arbeitete er als Designer seines eigenen Labels, welches er im Laufe der Zeit zu 51 % an die Gucci-Gruppe verkaufte, womit er Teil des französischen Luxusgüter-Konzerns PPR wurde, zu der neben alexandermcqueen auch Labels wie Sergio Rossi, Stella MCCartney und Volcom gehören.
Noch im selben Jahr heiratet er den bekannten Dokumentarfilmer George Forsyth auf Ibiza. Allerdings endete die Ehe bereits nach einem Jahr, was erst zu einem Rosenkrieg, später aber dann zu einer guten Freundschaft führen sollte...
2002 eröffnet er seinen ersten Label-Store in New York und versuchte sich an seiner ersten Herrenkollektion die einschlug wie eine Bombe und neue Maßstäbe setzte. 2003 folgten Geschäfte in London, Mailand sowie Los Angeles.
Es folgten viel freie Projekte in Form von Kooperationen und Auftragsarbeiter für berühmte Künstler wie Lady Gaga (unvergessen die „Armadillo- Stiefel" die diese im Jahr 2010 bei den MTV VMA trug), Madonna und Co.
Trauriger Schlusspunkt unter sein Leben sollte der Selbstmord am 11. Februar 2010 in seiner Bleibe in Mayfair werden. Erst verabreichte er sich einen Drogencocktail und im Anschluss erhängte er sich. Grund waren wohl Depressionen an denen der Stardesigner seit langem litt. Als direkte und somit handlungsauslösende Ursache kann aber wohl der Tod der Mutter gesehen werden, die erst einen Tag zuvor, am 10 Februar 2010 zu Grabe getragen wurde.
Alles in Allem ein bewegendes Leben in dem es lange Zeit nur steil bergauf und dem Erfolg entgegen ging, bis die doch viele sehr überraschende Nachricht seines Selbstmordes verbreitet wurde. Obwohl MCQueen alles erreicht hat was es in der Modebranche zu erreichen gibt, fand er scheinbar sein ganz persönliches Glück nie. In den Erinnerungen aller Fashion-Victims und Modeverrückten bleibt MCQueen aber einer der ganz großen der Szene die wohl nie vergessen werden. Durch sein oftmals konfrontatives Auftreten, seiner extravaganten Persönlichkeit sowie nicht zuletzt durch seine großartige Mode und seinen Kollektionen die ein ums andere Mal Maßstäbe setzte, prägte MCQueen die Modeindustrie um den Millenniums-Wechsel entscheidend mit und bleibt auch aufgrund dessen unvergessen.
Einer der es geschafft hat sich in der Fashion-Szene einen Namen zu machen ist der britische Designer Lee Alexander MCQueen. MCQueen war dabei sowohl in der Haute Couture und Pret-a-porter-Szene, als auch in der evolutorischen Szene, extrem erfolgreich.
Besonders bekannt durch Aufwendige Kreationen (vgl. Bild), aber auch durch Hüfthosen und Totenkopfmotive die einen ganz eigenen Charme zwischen Morbidem, Düsterem und Poppigen verkörpern, eroberte MCQueen die Gunst derjenigen die über Erfolg und Misserfolg in der Modebranche entscheiden. Deutlich wird dies, wenn man sich den Werdegang des 2010 verstorbenen britischen Kult-Designer einmal genauer betrachtet...
Lee Alexander MC Queen Stationen auf dem Weg zum Erfolg im Einzelnen:
Bereits im Alter von 16 Jahren erlernt er das Schneiderhandwerk bei den Traditions-Schneidereien Anderson & Shepherd und Gieves & Hawkes in London, wo er sich der Herrenmode verschrieb.
Im Anschluss an diese fundierte Ausbildung folgte eine Stelle bei den Londoner Theater- und Kostümbildnern von Angels The Costumiers.
Es folgte eine Einstellung bei dem japanischen Designer Koji Tatsuno, wo er bis zum 20 Lebensjahr verblieb.
Daran anschließend zog es den Brieten für ein Jahr in die Modemetropole Mailand, wo er als Assistent bei Romeo Gigli werken durfte. Zurück in seiner Heimat studierte er am Central Saint Martins College of Art and Design in London. 1992 beendete er dieses Studium erfolgreich und durfte sich fortan mit dem Titel eines Masters of Arts schmücken.
Als er seine Kollektionen die ihm seinen Abschluss einbrachte im Rahmen einer Modenschau präsentierte lernte er Isabella Blow (Vogue-Stylistin) kennen, welche ihm auf einen Schlag die komplette Kollektion abkaufte und in der Folge zu einer guten Freundin und Fürsprecherin wurde. Später bezeichnet MCQueen die damalige einflussreiche Vogue Chef-Stylisten als Mentorin und Muse.
1993 erfolgte die Gründung des ersten eigenen Labels unter dem Namen alexandermcqueen, was einen neuen Lebensabschnitt bedeuten sollte.
Angekommen auf dem Modeolymp sorgte Lee Alexander weiter für Furore mit seinen extravaganten, künstlerisch inszenierten und extrem aufwendigen Modenschauen, die seine Kollektionen perfekt ergänzten und in Szene zu setzen wussten. Unvergessen bleibt wohl sein Auftritt im Jahr 1995, wo er im Anschluss an eine seiner Shows, der versammelten Journalistenschaft seinen blanken Hintern zeigte.
Trotz dieser Eskapade (die nicht die einzige bleiben sollte) wurde er von der British Fashion Awards in den Jahren 1996, 1997, 2001 und 2003 mit der Auszeichnung British Designer of the Year geehrt.
Im Jahr 1997 tritt der nun mit Auszeichnungen hoch Dekorierte, die Nachfolge von John Galliano, der zu Dior wechselte, bei Givenchy an, mit dem klaren Auftrag das Label zu verjüngen.
Anhaltende Streitigkeiten mit der LVMH-Chefetage, zu welcher das Label Givenchy zählt, führten dann im Jahr 2000 zur Beendigung des Engagements.
In der Folge arbeitete er als Designer seines eigenen Labels, welches er im Laufe der Zeit zu 51 % an die Gucci-Gruppe verkaufte, womit er Teil des französischen Luxusgüter-Konzerns PPR wurde, zu der neben alexandermcqueen auch Labels wie Sergio Rossi, Stella MCCartney und Volcom gehören.
Noch im selben Jahr heiratet er den bekannten Dokumentarfilmer George Forsyth auf Ibiza. Allerdings endete die Ehe bereits nach einem Jahr, was erst zu einem Rosenkrieg, später aber dann zu einer guten Freundschaft führen sollte...
2002 eröffnet er seinen ersten Label-Store in New York und versuchte sich an seiner ersten Herrenkollektion die einschlug wie eine Bombe und neue Maßstäbe setzte. 2003 folgten Geschäfte in London, Mailand sowie Los Angeles.
Es folgten viel freie Projekte in Form von Kooperationen und Auftragsarbeiter für berühmte Künstler wie Lady Gaga (unvergessen die „Armadillo- Stiefel" die diese im Jahr 2010 bei den MTV VMA trug), Madonna und Co.
Trauriger Schlusspunkt unter sein Leben sollte der Selbstmord am 11. Februar 2010 in seiner Bleibe in Mayfair werden. Erst verabreichte er sich einen Drogencocktail und im Anschluss erhängte er sich. Grund waren wohl Depressionen an denen der Stardesigner seit langem litt. Als direkte und somit handlungsauslösende Ursache kann aber wohl der Tod der Mutter gesehen werden, die erst einen Tag zuvor, am 10 Februar 2010 zu Grabe getragen wurde.
Alles in Allem ein bewegendes Leben in dem es lange Zeit nur steil bergauf und dem Erfolg entgegen ging, bis die doch viele sehr überraschende Nachricht seines Selbstmordes verbreitet wurde. Obwohl MCQueen alles erreicht hat was es in der Modebranche zu erreichen gibt, fand er scheinbar sein ganz persönliches Glück nie. In den Erinnerungen aller Fashion-Victims und Modeverrückten bleibt MCQueen aber einer der ganz großen der Szene die wohl nie vergessen werden. Durch sein oftmals konfrontatives Auftreten, seiner extravaganten Persönlichkeit sowie nicht zuletzt durch seine großartige Mode und seinen Kollektionen die ein ums andere Mal Maßstäbe setzte, prägte MCQueen die Modeindustrie um den Millenniums-Wechsel entscheidend mit und bleibt auch aufgrund dessen unvergessen.
Montag, 2. April 2012
Vertrauen - Grundvorraussetzung für Online-Handel
Das Internet ist ein Sammelbecken für alle auch sonst in der Gesellschaft vertretenen Individuen. Längst tummelt sich alles, jedes und jeder im Netz. Man kann wohl behaupten, dass das Web zu einem Spiegelbild der Gesellschaft geworden ist.
Soziale Netzwerke wie facebook oder goggle+ zielen ja auch schließlich ganz genau darauf ab, eine Art interaktive Parallel-Gesellschaft zu erschaffen, in der sich vom Shopping- und Fashion-Victim, über ganz gewöhnliche, vielleicht in der realen Welt sogar äußerst inaktiven Menschen bis hin zu kriminellen aus allen Bereichen des Lebens zusammenfinden und sich vernetzen.
Die schiere und stetig weiter ansteigende Zahl an Usern die das Web für sich erobern, macht es da nicht gerade einfach den Überblick zu behalten über das was als vertrauenswürdig und seriös gesehen werden kann bzw. dem, wo befürchtet werden muss, dass in eine Betrugsfalle getappt wird. Insbesondere für diejenigen Akteure im Netz, die versuchen dort in Form von Online-Shops und im Online-Handel geschäftlich tätig zu sein, stellt dies ein großes Problem dar.
Immer wichtiger werden daher technische Möglichkeiten die dem User ein Gefühl von Vertrauen geben. Denn kaum ein Besucher eines Online-Shops, ganz gleich ob der von Breuninger oder einem der zahlreichen anderen, um die Gunst der Kunden konkurrierenden Shops die im Web ihre Tore für die im besten Falle zahlungskräftigen und vor Kauffreude strotzenden Nutzer, würde dort auf Shopping-Tour gehen, wo Aspekte der Sicherheit hinsichtlich Bezahl-System und Datenschutz missachtet werden. Schließlich kann jeder der die Medien aufmerksam verfolgt. beinahe täglich von Betrugsfällen und neuen Betrugs-Maschen im Netz und Online-Shops lesen und hören.
Wer also erfolgreich im Web Business betreiben will, der ist darauf angewiesen einen guten Leumund“ zu haben und hinsichtlich technischer Fragen, welche die Sicherheit betreffen, stets auf dem neusten Stand der Zeit sind. Schließlich ist dem auch in der realen Welt so. Oder würden vertrauen Sie dem Straßenhändler der eigentlich teure Markenprodukte zu Schnäppchen-Preisen versucht an den mann zubringen mehr als dem Fachhändler um die Ecke, wo die Waren zwar teurer, aber dafür auch mit Sicherheit echt und nicht gefälscht sind oder wo man befürchtet werden muss ganz klassisch abgezogen oder ausgeraubt zu werden.
Soziale Netzwerke wie facebook oder goggle+ zielen ja auch schließlich ganz genau darauf ab, eine Art interaktive Parallel-Gesellschaft zu erschaffen, in der sich vom Shopping- und Fashion-Victim, über ganz gewöhnliche, vielleicht in der realen Welt sogar äußerst inaktiven Menschen bis hin zu kriminellen aus allen Bereichen des Lebens zusammenfinden und sich vernetzen. Die schiere und stetig weiter ansteigende Zahl an Usern die das Web für sich erobern, macht es da nicht gerade einfach den Überblick zu behalten über das was als vertrauenswürdig und seriös gesehen werden kann bzw. dem, wo befürchtet werden muss, dass in eine Betrugsfalle getappt wird. Insbesondere für diejenigen Akteure im Netz, die versuchen dort in Form von Online-Shops und im Online-Handel geschäftlich tätig zu sein, stellt dies ein großes Problem dar.
Immer wichtiger werden daher technische Möglichkeiten die dem User ein Gefühl von Vertrauen geben. Denn kaum ein Besucher eines Online-Shops, ganz gleich ob der von Breuninger oder einem der zahlreichen anderen, um die Gunst der Kunden konkurrierenden Shops die im Web ihre Tore für die im besten Falle zahlungskräftigen und vor Kauffreude strotzenden Nutzer, würde dort auf Shopping-Tour gehen, wo Aspekte der Sicherheit hinsichtlich Bezahl-System und Datenschutz missachtet werden. Schließlich kann jeder der die Medien aufmerksam verfolgt. beinahe täglich von Betrugsfällen und neuen Betrugs-Maschen im Netz und Online-Shops lesen und hören.
Wer also erfolgreich im Web Business betreiben will, der ist darauf angewiesen einen guten Leumund“ zu haben und hinsichtlich technischer Fragen, welche die Sicherheit betreffen, stets auf dem neusten Stand der Zeit sind. Schließlich ist dem auch in der realen Welt so. Oder würden vertrauen Sie dem Straßenhändler der eigentlich teure Markenprodukte zu Schnäppchen-Preisen versucht an den mann zubringen mehr als dem Fachhändler um die Ecke, wo die Waren zwar teurer, aber dafür auch mit Sicherheit echt und nicht gefälscht sind oder wo man befürchtet werden muss ganz klassisch abgezogen oder ausgeraubt zu werden.
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