Donnerstag, 25. Oktober 2012

Paris Herbst 2012 Arkis & Wunderkind

Aktuell wird in Paris die Damenkollektion für den Frühjahr und Sommer 2013 präsentiert... Immer ein mit Spannung erwartetes Ereignis... viel Trouble, Stars und die ShoppingStars von morgen garantiert! Einige Eindrücke des Happening des Jahres in der Fashiontraum-Fabrik Paris, den Mode-Event in diesem Halbjahr schlechthin, hat das ZDF in Form eines Videos dokumentiert. Hier geht es zum ZDF-Video zur Pariser Modewoche.

Von A wie Arkis bis W wie Wunderkind

door_blackDie Liste der Labels und absoluten top Designer die auf der Pariser Modewoche ihre modischen Kunstwerke und teils ungewöhnlichen Kreationen zeigen ist lang. Es liest sich wie das Who is Who der Modewelt - Nicht umsonst gilt die Pariser Fashion Week als der Olymp den es für jeden Designer zu erklimmen gilt. Wer weiß was in Paris en vogue ist, der wird sich kaum mehr von den weiteren Schauen in den kommenden Wochen so wie hier und jetzt in Paris überwältigen lassen können. Chanel, Wunderkind, Arkis, Lanvin, Vievienne Westwood, Christian Dior, Vera Wang, Jean Paul Gaultier, Arkis, Valentino und viele bedeutende mehr sorgen auch in diesem Jahr wieder für beeindruckendes in Sachen Fashion, Mode und Lifestyle. Einmal mehr wird die Pariser Fashion-Week ihrem Ruf als die absolute Nummer 1 unter den Fashionweeks voll gerecht. Der Mythos Paris wackelt nicht, er greift um sich und gewinnt noch mehr an Bedeutung als ohnehin schon. Kaum möglich? Oh doch, wer in diesem Jahr nach Paris schaut, der wird dies ohne Umschweife bestätigen können. In Paris wurden und werden die FashionStars, aber vor allen Dingen die absoluten ShoppingStars von morgen geboren. Hier erblicken Sie, die Kreationen der großen Meister, Modeschöpfer und manchmal einfach auch (nur) begnadeten Phantasten, das erste mal die Lichtkegel der Scheinwerfer und sorgen für Begeisterung, zukunftsweisende Trends uns hin und wieder auch für einen kleinen oder größeren Skandal. In Paris lebt die Modewelt noch; das kann man wohl sagen...

kommende ShoppingStars mit Stil

Wirklich schöne, elegante und alltagstaugliche Kollektionen wie die vonArkis & Wunderkind von Wolfgang Joop sind in Paris (und dies ist gewollt und wohl auch gut so...) gibt es nicht ausschließlich auf den Laufstegen zwischen Seine und Montmartre... diese finden sie leicht, wenn Sie dem link folgen und zum Paris Review geleitet werden..

Freitag, 27. Juli 2012

Der neue Mut zum Hut

Hüte in allen Variationen, Formen, Größen, Farben haben den Weg zurück auf die köpfe und somit auch zurück auf die Straße gefunden. Ganz gleich ob bei Mann oder Frau, auf dem Haupt trägt wer dem Trend folgt und Sachen modischem Style nicht ganz weit hinten anstehen will, in diesem Sommer Hut…

Ob aus Stoff, Bast, Stroh oder sonstigen synthestischen Materialien, ganz egal, Hauptsache der Kopf ist bedeckt. Neben dem klassischen Hut geht zur Not auch die klassische Baseballcap, Haarbänder oder ein schicker Wickelschals. Konventionen gibt lassen sich in Sachen Hut nur schwer ausmachen. Hauptsache scheint, dass das Haupt bedeckt ist.

Lieber lässig mit Hut statt aufwenige Frisur für die Dame

HatsWas man in den vergangen Jahren allenfalls beim königlichen Pferderennen von Ascott „ihrem“ Kopf trohnen sah, ist heute absolut alltagstauglich und schon fast ein „must-have“ für jede modebewußte Frau. Dabei kann die Kopfbedeckungen für sie auch gerne von Hand in Eigenleistung verziert, neu gepimpt oder frisch aufgemotzt sein – der eigenen Kreativität der Trägerinnen scheinen hier keinerlei Grenzen gesetzt.

Modisch, kreativ und skurril – erlaubt ist was gefällt!

Teilweise führt der neue Mut zum Hut sogar zu skurrilen Absurditäten; so hat sich beispielsweise Popsternchen Lady Gaga jüngst einen Hut aus lebenden Kakerlaken für ihren Bühnenauftritt gewünscht. Und wer die weltweit bekannte und extrem erfolgreiche Künstlerin bereits in ihrem äußerst grotesk anmutenden Kleid, das aus rohem, blutigen Fleisch gefertigt wurde, sah oder auch nur davon gehört hat, der kann sich denken, dass der Schaben-Hut wohl kein reines Hirngespinst ist, sondern längst mit Nachdruck daran gearbeitet wird... Wer würde denn schon dem "entfant terrible" der Popwelt einen solchen Wunsch verweigern?!

Ganz so skurril muss es natürlich nicht unbedingt sein. Genauso wenig muss der neue Mut zum Hut extrem kostspielig sein. Ausgerechnet Haute-Couture und Pret-à-Porter Designer Jill Sander, Vivianne Westwood oder Alexander Herchcovitch haben es mit mit ihren Selbstmach-Kreationen auf den Fashion Weeks und Laufstegen der Welt im vergangen Jahr vorgemacht und die weibliche Fashionwelt auf den Hut gebracht. - Liebevoll verzierte Baseballcaps, Beanie-Mützen mit Schleier oder gebatikte Mützen wirkten zwar im ersten Moment durchaus ungewöhnlich und seltsam, haben sich aber letztlich in diesem Sommer tatsächlich durchsetzen können und prägen mittlerweile das urbane Stadtbild wie kaum ein anderes modisches Accessoires. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Geschmack der Masse und der Straße getroffen wurde. So viele Hutträgerinnen können einfach nicht irren!

Selbst gefertigt oder von der Stange – Hauptsache Hut!

Jeder der selbst einigermaßen kreativ ist kann, in nur wenigen Arbeitsschritten, aus einem „alten Hut“ der bereits lange Zeit eingemotteten und aussortiert wurde, einen angesagten und super stylischen Kopfschmuck als Blickfang für den eigenen Kopf zaubern. Und das für ganz kleines Geld. Die großen Designer und Fashionpäpste haben es ja schließlich vorgemacht und selten war es so einfach diesen nachzueifern.

Mut zum Hut auch bei ihm…

Auch beim Herrn geht der Trend weiterhin und dies verstärkt und weit verbreitet, hin zum Hut. Bereits in den letzten Jahren feierte der Hut beim Herrn ein Revival und wurde aus der Mottenkiste wieder hervorgeholt. Die Stars aus TV, Film und Musik haben es vorgemacht und die Fans ihren Idolen, wie dem halt so ist, eben nachgemacht. Großen Anteil an der Renaissance des Hutes haben nicht zuletzt Künstler wie Jonny Depp (Hutträger des Jahres im vergangen Jahr!!!) oder Jared Leto, die wohl zu den aktuell bekanntesten sowie beliebtesten noch lebenden Hutträgern des Planeten gehören. Gleichsam sind beide absolute Vorbilder in Sachen Fashion, Looks und Styles (etc.). Nicht selten wurde der Hut, im Ansinnen es den großen Vorbildern gleich zu tun, vom Opa zum Enkel vererbt, der von jetzt auf gleich auf den Hut gekommen war.
Anfangs noch gefühlt recht gewagt, extravagant und daher nur von den ganz mutigen Jungs getragen, scheint das Eis nun endgültig gebrochen und der Hut wieder voll en vouge.

Zeitlos klassisch oder extravagant und modern

Mehr sogar: Der Hut ist längst wieder der beste Freund des Mannes geworden und lässt sich zu eigentlich zu allem tragen was der Kleiderschrank herzugeben vermag. Ob das schlichte, klassisch elegante Modell zum Anzug samt Mantel, oder auffällig mit extrem breiter Krempe wie ihn Hut-Liebhaber Udo Lindenberg bevorzugt oder die minimalistisch schmale Variante mit ganz kleiner bis gar keiner Krempe. Hauptsache Hut; und dies neben der Form in allen Farbtönen, die die Palette so hergibt.
Es gilt daher auch für „ihn“ in diesem Sommer: Als zusätzlicher Blickfang darf auf dem Kopf des lässig gestylten, urbanen, männlichen Fashion-Victim der Hut nicht fehlen.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Berlin Fashion Week - Eine Bilanz

Vergangene Woche war es wieder soweit. Wie in jedem Jahr lud die deutsche Hauptstadt und Trendmetropole ein Mode schauen. Auch in diesem Jahr zog der Modetross, gleich nach der Fashion Week in Paris, weiter in Richtung Osten nach Berlin zu dortigen Mercedes Benz Fashion Week. Was bleibt sind jede Menge Impressionen und der ein oder andere Trend für den kommenden Sommer.

berlin_2Als roter Faden zeichnete sich in diesem Jahr ein beinahe bei allen Kollektionen vorhandener Bezug zu fernen Regionen oder gar Welten ab. Beinahe durchgängig wurde der Betrachter der teilweise skurrilen Shows in fremde, weit entfernte Gebiete geführt. Man fühlte sich erinnert an endlose Sandwüsten, südamerikanische Folklore und manchmal sogar an das Weltall.

Trend in ferne Welten…

In Stoffen, Formen und Farben ausgedrückt, wurde viel feines Leder, naturfarbene Stoffe von Sand bis warm wirkenden, dunklen Rottönen verarbeitet. Kombiniert mit Kakteen- oder Palmenapplikationen und typisch südamerikanische Kaleidoskopmustern ist die Südamerika-Illusion perfekt. Ausgestanzte Gitter, silbern spiegelnde Pailletten sorgen indes für den illusorischen Trip ins Weltall.

Selbst sonst eher der Klassik verpflichtete Modehäuser wie etwa ESCADA sind mit dabei auf dem Trendzug in Richtung Südamerika. Gleich zu Beginn der modischen Wochen von Berlin überraschte das Traditions-Modehaus mit Capes die mit Ecken und Kanten versehen, so auch traditionell von den Ureinwohnern Guatemalas und rund um das Amazonas-Gebiet getragen werden. Selbst das Metzinger Modehaus Boss scheint inspiriert zu sein von der grenzenlosen Weite des Alls und präsentierte neben den klassischen, geradlinigen Boss-Schnitten, meist in Pastelltönen, auch experimentelles in Form von silber-metallenen High-End-Stoffen die wirken wie aus der Zukunft. Ähnlich zeigten sich die entwürfe von Dorothee Schumacher: Auch hier viel zartes, pastellenes Rosa, aber auch volle, dunkle blau und oliv Töne mit den in diesem Jahr beinahe obligatorischen Palmenprints oder silbernen oder gar zimt-goldigen, leicht reflektierenden Pailletten.

Berlin punktet - Wenig Skurilles, viel Bodenständigkeit

Jeder der vor Ort war ist nun also bestens gebrieft für die Trends im Modebuiz im kommenden Sommer 2013. Insgesamt sind die Entwürfe vergleichsweise brav, aber keineswegs langweilig und eigentlich für jeden tragbar. - Das war nicht immer so! Zu oft haben sich die Kreativen in der jüngeren Berliner Vergangenheit schon in einem Wettkampf der Skurrilitäten versucht sich gegenseitig zu überbieten, was der Mode letztlich aber nicht zu Gute kam. Dieses mal ist es anders, Die Fashion Week Berlin zeigt sich Bodenständig und das ist es auch was zu Berlin passt und es ausmacht.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Treffen der Modewelt in Berlin

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Designer Michael Michalsky
Mittlerweile hat ein Jeder der sich in Deutschland für Mode interessiert, zwei absolute Pflichttermine dick und fett in seinem Handy, Tablet oder ganz oldschool noch im Notizbuch stehen: Die Berlin Fashion Week! Seit dem Sommer 2007 findet in der sich zur absoluten europäischen In-Metropole entwickelnden, deutschen Hauptstadt Berlin, zwei Mal im Jahr, Deutschlands größte und angesagteste Fashion Week statt. Jeweils zu Beginn eines jeden neuen Jahres im Januar sowie mit dem dann langsam einsetzenden Sommer in den ersten Juli-Tagen ist es dann wieder soweit. Berlin feiert, wie eigentlich immer, sich selbst und mit der versammelten internationalen Modewelt zusammen die Präsentationen der neuen Kollektionen für das kommende Jahr.
Seit Dienstag dem 03. Juli ist es wieder soweit. - Die Pariser Modewoche ist keine zwei Tage alt, da schallt auch schon der Ruf aus Europas Party- und Inn-Metropole Berlin, dem der Tross der Modebranche gerne folgt. Schließlich hat sich Berlin, Anfangs noch belächelt, seinen eigenen, individuellen Charme und Stil erarbeitet, abseits der Haute Couture Schauen in Paris, Mailand oder New York. Berlin gilt, ähnlich wie London als Sammelbecken für junge, stylische, freshe und vor allen Dingen tragbare Mode. Eine Modewoche für die breite Masse, fürs gemeine Fußvolk. In Berlin so heißt es in der Szene, gibt es Mode und deren Schöpfer hautnah und zum anfassen.
1_fashion-week berlin_a Außerdem ist Berlin international bekannt für seine außergewöhnlichen Lokalitäten wo junge, unverbrauchte Designtalente, aber auch die Etablierten der Branche wie Hugo Boss, Dorothee Schumacher oder der „Berliner-Jung“ (eigentlich aus dem beschaulichen Göttingen stammend) Michael Michalsky, der sich bei seinem „Heimspiel“ ganz dem Thema „Lust“ widmet und wohl wieder für die ein oder andere, kleinere oder größere Überraschung sorgen wird. Mit seiner Stylenite setzte er bereits im Januar einen Höhepunkt der modischen Wochen von Berlin. Natürlich kommt auch die Berlin-Fashion-Week nicht ohne die üblichen Meet- & Greet-Veranstaltungen aus, wo auch nach einem 24-Stundentag keiner gerne fehlt. Und schon gar nicht in Berlin, der Stadt die bekannt ist wie wohl keine Zweite in Kontinentaleuropa und die immer gut ist für den ein oder anderen Skandal oder Kuriosität auf, aber auch neben dem Laufsteg und im alltäglichen Lebnen.
Spätestens bei der Berliner Modewoche zeigt sich was Trend ist und vielleicht morgen schon von Otto-Normal-Verbraucher über den Asphaltgrund durch den wilden Großstadtjungles getragen wird.

Mittwoch, 23. Mai 2012

WDR-Markencheck besucht Adidas

Nachdem die erste Staffel des WDR Markencheck im Vorjahr für relativ viel Aufmerksamkeit und Diskussionsstoff sorgte, legt der Sender nun nach. Wurden 2011 neben dem ordinär im Kaffeebusiness beheimateten Unternehmen Tchibo, der schwedische Möbelgigant Ikea, der Mineralölkonzern Aral und der Discounter Aldi auf Herz und Nieren durchleuchtet, stehen 2012 der Discounter Lidl, das Fast-Food-Restaurant McDonalds, die schwedische Mode-Firma H&M, der Elektronikriese Mediamarkt sowie das urdeutsche Unternehmen Adidas auf dem Prüfstand. Auch der Drogeriemarkt dm sowie der Softgetränkhersteller Coca-Cola wurden bereits von den kritischen WDR-Redakteuren unter die Lupe genommen. - Und all dies ist zu sehen zur besten Sendezeit, gleich nach den Hauptnachrichten und nicht etwa auf einem Sendeplatz des WDR, sondern bei dem Muttersender, auf dem Ersten.
Gestartet wurde allerdings chronologisch und angefangen bei Staffel Eins. Wer also die Markenchecks aus dem Vorjahr verpasst hat, der konnte in den vergangen Wochen die versäumten Markenchecks „aufarbeiten“ und so einiges dazu lernen...

Im Fokus der Tester Adidas

Gestern Abend war es also das Ur-Deutsche Unternehmen Adidas aus dem fränkischen Städtchen Herzogenaurach was in den Test-Kategorien Markenwirkung, Freizeitkleidung, Sportartikel und Fairness kritisch beäugt wurde. adidas_logo_2
Das wenig verblüffende Ergebnis des Adidas-Markencheck zeigt, dass insbesondere die Wirkung der Marke mit den drei Streifen auf die potenzielle Kundschaft verblüffend ist. Wirklich verwunderlich ist dieser Fakt allerdings nicht wirklich, schließlich ist Adidas in Punkto Marketing seit gefühlt ewigen Zeiten aktiv und steckt auch eine Menge „Kleingeld“ in Imagewerbung, Sponsoring und Werbung im Allgemeinen. - Der Erfolg ist an Hand eines einfachen Beispiels ganz leicht nachprüfbar: Bereits die Kleinsten wissen was es mit den charakteristischen drei Streifen auf sich hat und haben früh gelernt die Marke wertzuschätzen, wenn nicht gar zu lieben. Von klein an begleitet uns die Marke: Unsere Idole tragen Trikots von Adidas, die Bälle zu Fußball EM und WM, werden stets von Adidas gestellt und mit der Adidas-App kommt sogar der Personal-Trainer aus der fränkischen Kleinstadt...

Auch Überzeugen konnte Adidas in Sachen Qualität der Sportartikel die sich im Sortiment finden lassen. Das spricht für das Unternehmen und zeigt davon, dass die Bayern ihre Hausaufgaben erledigen.
Deutlich Potenzial nach oben gibt es jedoch auf dem Segment der Freizeitkleidung, hier zeigt sich im Test, dass billige Plagiate, die teilweise nur ein Fünftel des Originals kosten, oft mindestens gleichwertig sind. Sprich entweder müsste Adidas hier was die Qualität angeht nachlegen oder seine Preise nach unten anpassen.

Fairness bleibt auf der Strecke

Wie nicht anders zu erwarten wurde auch in Sachen Fairness schlecht abgeschnitten. Verwundern tut dies jedoch auch nicht wirklich, wurde hier vor allen Dingen auf die Produktionsbedingungen geachtet, die insgesamt als schlecht und skandalös betrachtet werden könnten, wären solche oder ähnliche Arbeitsbedingungen nicht traurigerweise ganz normal in Länder wie Sri Lanka, Bangladesh oder sonst wo in den armen Regionen der Welt. Und wenn Adidas konkurrenzfähig bleiben will, hat das Unternehmen auf dem globalen Markt kaum eine andere Chance als sich den Mitwettbewerbern anzupassen. Natürlich könnte Adidas mehr tun, doch im Prinzip ist es das kapitalistische System als solches was Schuld an Ausbeutung, unwürdigen Arbeitsbedingungen, und vielem frag- und beanstandigungswürdigen mehr hat. Hier machen wir es uns als Konsumenten oft recht einfach und fordern besser Voraussetzungen, handeln tun aber die wenigsten danach...

Insgesamt wurde deutlich wo der Erfolg der Marke Adidas zu finden ist und was die Marke mit den drei Streifen ausmacht. Weltweit betrachtet ist Adidas immerhin die Nummer zwei auf dem Markt für Sportartikel, holt aber Jahr für Jahr auf auf den Primus Nike, der, geht es nach den Herzogenaurachern, in nicht allzu weit entfernt liegender Zukunft, diesen Platz an der Sonne an Adidas verlieren soll...

Freitag, 18. Mai 2012

M. Ostertag - ein deutscher Shooting-Star

Wer den Namen Marcel Ostertag nicht kennt oder wenigsten grob zuordnen kann, der hat in Sachen Mode wohl definitiv die vergangen Jahre verpasst. Marcel Ostertag ist ein junger Designer aus deutschen Landen, der sich seit der Gründung seine Label (2006) zu dem Shottingstar der Fashion-Szene entwickelt hat.

gefeierter Liebling der Gazetten

Egal ob Fachpresse, Modeszene und Designer-Kollegen, von allen Seiten her kommt reichlich Lob, Anerkennung sowie nicht enden wollende Gratulationen für den fulminanten Start des Labels. Keine Frage, der aus München stammende Marcel Ostertag ist zum absoluten Liebling der Mode-Branche und Kenner versprechen sich noch viel von dem Bayern. Für viele scheint es wohl nur eine Frage der Zeit bis auch, nach dem Erklimmen des nationalen Mode-Olymp, der Gipfel der internationalen Szene okkupiert wird.
Natürlich stellt sich an dieser Stelle unweigerlich die Frage nach dem Erfolgsrezept. Wie stellt man es an in so kurzer Zeit so aufzusteigen wie Marcel Ostertag? Anderen, definitiv hoch begabte und besonders talentiert, bleibt der Weg auch nur in Näh des Gipfels ihr Leben lang versperrt.

Gibt es ein Erfolgsrezept?

Es ist wohl das besondere Gespür für die Ästhetik des Seins (Immerhin studierte er vor seiner Modekarriere Balletttanz), der Mut zu Stilbruch und die unbändige Freude daran Dinge miteinander zu kombinieren, so dass Neues entsteht. Da trifft Kashmir schon mal auf Kunststoff, ein verwegenes Muster auf ein anderes usw. Mehr an Erfolgsrezept gibt es eigentlich nicht, sieht man ab von den richtigen Bekanntschaften und guten Freunden bei TV-Casting-Shows die dem Jung-Designer vor allen Dingen in den Anfangszeiten die ein oder andere Tür in Sachen Popularität öffneten.

gelernt wie...

Ein weiteres Erfolgsgeheimnis, oder viel mehr Grund für den Erfolg stellt selbstredend auch die exzellente Ausbildung von Ostertag dar. Eine mehr als solide, blickt man durch die Brille von Mode-Experten und ausgewiesenen Branchen-Kennern. Dem Studium an den durchaus renommierten Schulen SMDOD in München und später dann in Berlin, zog es den Deutschen nach London in das als Kaderschmiede der Mode bekannte Central Saint Martins College wo das Fundament für den Erfolg gegossen wurde. Das selbe Fundament auf dem bereits Lee Alexander McQueen, John Gailliano und Stella McCartney ihre Erfolge errichteten. Der Weg des Erfolges war also vorgezeichnet und Ostertag beschritt ihn - mit Erfolg!

Mittwoch, 16. Mai 2012

Joop - a german Wunderkind!


Wenn drei der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Designer genannt werden sollen, fällt neben den Namen des großen Karl Lagerfeld und Jil Sander auch stets der Name Joop, Wolfgang Joop!
Berühmt, erfolgreich und reich wurde der am 18. November 1983 in Potsdam das Licht der Welt erblickende Wolfgang Joop, vor allen Dingen durch das Gründen seines Mode- und Kosmetikunternehmen Joop!
Dabei war der Weg bis auf den Olymp der Mode nicht gerade das was sich als gradlinig bezeichnen lässt. Nachdem er an einem Braunschweiger Gymnasium 1966 sein Abitur ablegte, verschlug es ihn die Welt der Werbung. Er studierte Werbepsychologie, was er aber mangels wirklichen Interesses abbrach und sich anschließend im weitesten Sinne der Kunst widmete. So arbeitete er als Restaurator ehe er begann Kunsterziehung zu studieren. Dieses zu Ende bringen gelang ihm jedoch auch nicht.
Viel mehr interessierte ihn im Lauf der Zeit die schillernde Welt der Mode, wo er gemeinsam mit seiner Frau schnell die ersten Erfolge einfahren konnte. Joop schien seine Profession gefunden zu haben und machte fortan in Mode worüber er auch in erlesenen Fashion-Magazinen berichtete.
Der letztlich Durchbruch erfolgte 1978. Eine Pelzkollektion öffnete ihm die Tore zu den Haute Couture Designern und Labels. Mit den richtigen Kontakten und dem scheinbar gottgegebenen Talent, feierte Joop dann im Jahr 1982 denn totalen Durchbruch. Seine erste eigene Pret-a-porter-Damenkollektion schlug ein wie ein Bombe. Ebenso wie seine erste Herrenkollektion im Jahr 1985.
Spätestens nachdem Joop zwei Jahre später die erste eigenen Parfum-Kollektion auf den Markt brachte, die erneut einschlug wie eine Bombe, war das Label Joop! eines der angesagtesten Markenzeichen weltweit. Bis zum Jahr 1998 blieb Joop an der Spitze des immer erfolgreich werdenden Modekonzerns, ehe er aufgrund von Unstimmigkeiten mit Partnern beschloss das Label zu monetarisieren, sprich an den Hamburger Wünsche-Konzern zu verkaufen. - Ein lukratives Geschäft, das Joop Raum für neues eröffnete. Mit dem Label Wunderkind schaffte es Joop erneut bis an die Spitze der Modezaren, wo er bis heute thront.

Montag, 14. Mai 2012

Streitthema Outlet-Center

Über kaum ein Thema wird sich so trefflich gestritten wie über die Existenzberechtigung von Outlet-Centern. Ein Thema das von vielen mit vollem Einsatz und reichlich Emotionen datiert und diskutiert wird. Wo ein Outlet geplant ist regt sich meist Protest. Protest von Gegnern, aber auch von Befürwortern die sich gegen ein eventuelles Verbot aussprechen. Die Argumente die in der Folge vorgetragen werden sind, ganz gleich wo man sich in diesem Land befindet, recht ähnlich.
Ob in Remscheid, in Duisburg-Marxloh oder Wuppertal, alles Orte in oder bei denen in nächster Zeit ein Outlet-Center aus dem Boden gestampft werden soll, die Szenen ähneln sich. Und selbst dort wo bereits mit schwerem Gerät Fakten geschaffen werden wie in Neumünster, Ochtrup oder Werl. - Dies zeigt, dass trotz eifrig geführter Diskussionen eine alle befriedende Lösung nicht gefunden wurde. Doch was spricht eigentlich gegen neue Outlets? Warum sollen Städte wie Remscheid oder Wuppertal auf die Vorteile die ein Outlet-Center definitiv mit sich bringt verzichten, wenn spätestens hinter der nicht all zu weit entfernten Grenze zu den Niederlanden munter in Outlets geshoppt werden kann und die dortigen Outlet-Areale immer größer werden und stetig wachsen? Außerdem ergeben Befragungen der Bürger und Anwohner, dass nahezu drei-viertel der Bewohner sich für das Errichten von Outlets aussprechen – ein eigentlich eindeutiges Votum - was will man mehr?

Die größte Gefahr sehen Gegner von Outlet-Neubaus darin, dass die eigentlichen Innenstädte und Fußgängerzonen der Städte vor deren Pforten ein neues Outlet erreichtet werden soll, Gefahr laufen zu Geisterstädten zu verkommen. Auch sehen die Gegner eine Gefahr darin, dass sich die Städte aufgrund der erheblichen Konkurrenzsituation nahezu gegenseitig auffressen und nach und nach veröden. Dass dem der Fall ist lässt sich zwar nicht eindeutig belegen, schließlich führen Outlet-Beführworter auf der andere Seite an, dass die Orte an denen sich Outlets ansiedeln durchaus profitieren – und dies nicht ausschließlich durch entstehende neue Arbeitsplätze und sprudelnde Gewerbesteuereinnahmen, sondern auch in Punkto Image und Tourismus.

Insgesamt ein durchaus heikles Thema, bei dem es wohl weder noch ein immer richtig, als auch immer falsch gibt. Im Endeffekt kommt es auf den jeweiligen Einzelfall an. Outlets können große Chancen, bieten bergen aber auf der anderen Seite auch Gefahren und wecken Ängste. Daher sollte eine Entscheidung Für oder Wider eines neu geplanten Outlets unter dem Berücksichtigen und Anhören aller Betroffenen erfolgen und im besten Falle gemeinsam ein Konsens gefunden werden.

Mittwoch, 2. Mai 2012

Verführung schenken - Dessous

Dessous sind, mal ganz neutral gesehen im Prinzip überhaupt nichts anderes als Unterwäsche - wenn auch mit Rüschen, Spitzen oder was auch immer gerade up2date und in Mode ist versehen. Allerdings sind die Unterschiede doch gravierend und im Prinzip auch nicht zu vergleichen.
aus wikicommons under cc-licence Author Di Mola, hudson, ny, usa
Dessous sind eben das genaue Gegenteil von rustikalen Liebestötern aus weißer Baumwolle (oder noch schlimmer brauner Bio-Baumwolle), hautfarbene Korsetts aus längst vergangen Tagen oder dicke Baumwollstrümpfe die alles andere als Reizvoll auf den Partner wirken. Mit chicen Dessous lassen sich Männer betören und ohne große Probleme um den Finger wickeln... Allerdings beruht dies auch auf Gegenseitigkeit; denn wenn er Frau mit schönen, ausgefallenen und luxuriösen Dessous als persönliches Präsent eine Freude macht, dann profitiert auch er von dem im besten Falle "scharfen" Anblick und dem was folgt...
Am einfachsten ist es für Ihn wohl Dessous nicht vor Ort im kleinen Geschäft um die Ecke zu kaufen, sondern dies ganz gemütlich und entspannt von der heimischen Couch aus zu erledigen und das Angebot der zahlreichen Online-Shops zu durchforsten. Ganz gleich ob eines der großen Versand- und Warenhäuser wie MEXX-Shop, Neckermann oder Kaufhof Dessous hat eigentlich jeder im Angebot. Ganz edle Stücke lassen sich natürlich auch bei den vielen bekannten Designer finden, die alle, ob Lagerfeld oder Liebeskind, eine beeindruckende Auswahl an Dessous in ihrem Portfolio haben, wo wohl ein Jeder das passende finden und entdecken sollte. Wer noch sich noch nie näher mit Dessous und sonstiger Reizwäsche beschäftigt hat, der wird staunen was es da alles zu entdecken gibt und unter Umständen auch die Libido neu entdecken.
Also, an alle Herren der Schöpfung da draußen,... am 13. Mai ist Muttertag und wer für seine bessere Hälfte noch nicht das passende Präsent besorgt hat oder gar vollkommen ideenlos ist, dem sei geraten Sie doch in diesem Jahr einfach mal mit chicen Dessous zu überraschen...

Mittwoch, 11. April 2012

Mode und ihre Funktionen

Sprechen wir in den heutigen Zeiten von Mode, dann meinen wir damit in aller Regel oder zumindest in den meisten Fällen das was wir an unserem Lebe tragen. Mode ist längst zu einem geflügeltem Wort für Fashion (also Kleidung) geworden und hat durchaus verschiedene Funktionen, die über das bloße bedecken der nackten Haut weit hinaus geht.
wiki-commons cc-licensed Toni Frissell: Swim fashion, 1950Folgt man der neusten anthropologischen Forschung, so kann man guten Gewissen die Behauptung aufstellen, dass die Menschheit bereits vor ca. 75.000 Jahren damit begann Kleidung zu tragen. Errechnet haben die Wissenschaftler diesen Zeitpunkt an Hand von Genanalysen und der ersten Erwähnung der Kleiderlaus in zeitgenössischen Schriften.
Fort an hat sich das Tragen von Kleidung etabliert, was wiederum zurückgeht auf die verschiedensten Funktionen die Kleidung und Mode erfüllen.
Zum Ersten wäre da die wichtige Schutzfunktion welche Kleidung inne hat: So diente Kleidung vor allen Dingen dazu, den Tragenden vor Kälte, Nässe und auch zu starker Sonnenbestrahlung zu schützen. Besonders deutlich wird diese Urfunktion von Mode, wenn man einfach nur mal an Regenjacken oder spezielle Arbeitsschutzkleidung denkt, die bis heute Unfälle verhüten bzw. deren Folgen abmildern soll.
Eine weitere wichtige Funktion die Kleidung übernimmt, kann als psychologische Funktion zusammen gefasst werden. Nicht selten ist, in der industrialisierten, konsumorientierten Jetzt-Zeit, Kleidung ein Statussymbol oder zumindest mit einem gewissen Erlebnisfaktor behaftet. Man denke hier nur mal an spezielle Kleidungsstücke und Materialien aus dem Fetisch-Bereich, was ganz gut veranschaulicht, dass Mode/Kleidung mehr erfüllen kann als lediglich vor Wind, Wetter und Kälte zu schützen. Das Tragen von Kleidung aus Leder, Latex oder Gummi ist für viele Menschen ein besonderes Erlebnis und mit einer Art Genussfunktion gleichzusetzen.
Darüber hinaus hat Mode auch eine soziale, kommunikative Bedeutung. So sind eine Sonnenbrille von Ray Ban, chice Sneaker von Adidas und die neuste Jeanskollektion von Armani, viel mehr als ein bloßer, pragmatischer Gebrauchsgegenstand. Die richtigen Klamotten bzw. mit den richtigen Label ausgestattete Mode, verleiht dem Tragenden eine ganz spezielle und individuelle Identität, womit auch eine ganz spezielle Rollenerwartung einhergeht. Oft lassen sich beispielsweise Menschen, durch bestimmte Markenkleidung die getragen wird, einordnen in ein ganz bestimmtes soziales oder politisches Spektrum, was auch durchaus gewollt ist und worauf Hersteller von Markenkleidung ganz bewusst hinarbeiten. Denn in der Welt des Überflusses in der wir leben, ist die Frage nicht mehr ob wir Kleidung tragen, sondern was für Kleidung wir tragen die alles entscheidende. Verkörpert eine Marke einen bestimmten Lebensstil, der von Konformismus bis hin zu einem ausgeprägten Individualismus reichen kann, dann hat sie automatisch auch die Bedeutung als Kommunikationsmittel erfüllt, womit sozialer Status, Weltanschauung und noch viel mehr nach außen getragen werden kann.

Donnerstag, 5. April 2012

Meilensteine auf dem Weg einer Designer-Ikone

Designer gibt es in der bunten, facettenreichen und oft als extravagant geltenden Welt der Modedesigner nahezu wie Sand am Meer. Doch mit Nichten schafft es jeder, ganz gleich ob mit mehr oder weniger Talent ausgestattet die Herzen der Fashion-Victims des Globus zu erobern. Harte Arbeit, Fleiß und der unbedingte Wille zum Erfolg reichen alleine nicht zwangsläufig aus. Ein wenig Glück und einflussreiche Fürsprecher sind in aller Regel die noch viel wichtigeren Schlüssel zum Erfolg.

Einer der es geschafft hat sich in der Fashion-Szene einen Namen zu machen ist der britische Designer Lee Alexander MCQueen. MCQueen war dabei sowohl in der Haute Couture und Pret-a-porter-Szene, als auch in der evolutorischen Szene, extrem erfolgreich.
Besonders bekannt durch Aufwendige Kreationen (vgl. Bild), aber auch durch Hüfthosen und Totenkopfmotive die einen ganz eigenen Charme zwischen Morbidem, Düsterem und Poppigen verkörpern, eroberte MCQueen die Gunst derjenigen die über Erfolg und Misserfolg in der Modebranche entscheiden. Deutlich wird dies, wenn man sich den Werdegang des 2010 verstorbenen britischen Kult-Designer einmal genauer betrachtet...

Lee Alexander MC Queen Stationen auf dem Weg zum Erfolg im Einzelnen:

Bereits im Alter von 16 Jahren erlernt er das Schneiderhandwerk bei den Traditions-Schneidereien Anderson & Shepherd und Gieves & Hawkes in London, wo er sich der Herrenmode verschrieb.
cc-license Alexander_McQueen_Fall_2008_Collection Im Anschluss an diese fundierte Ausbildung folgte eine Stelle bei den Londoner Theater- und Kostümbildnern von Angels The Costumiers.

Es folgte eine Einstellung bei dem japanischen Designer Koji Tatsuno, wo er bis zum 20 Lebensjahr verblieb.

Daran anschließend zog es den Brieten für ein Jahr in die Modemetropole Mailand, wo er als Assistent bei Romeo Gigli werken durfte. Zurück in seiner Heimat studierte er am Central Saint Martins College of Art and Design in London. 1992 beendete er dieses Studium erfolgreich und durfte sich fortan mit dem Titel eines Masters of Arts schmücken.
Als er seine Kollektionen die ihm seinen Abschluss einbrachte im Rahmen einer Modenschau präsentierte lernte er Isabella Blow (Vogue-Stylistin) kennen, welche ihm auf einen Schlag die komplette Kollektion abkaufte und in der Folge zu einer guten Freundin und Fürsprecherin wurde. Später bezeichnet MCQueen die damalige einflussreiche Vogue Chef-Stylisten als Mentorin und Muse.

1993 erfolgte die Gründung des ersten eigenen Labels unter dem Namen alexandermcqueen, was einen neuen Lebensabschnitt bedeuten sollte.

Angekommen auf dem Modeolymp sorgte Lee Alexander weiter für Furore mit seinen extravaganten, künstlerisch inszenierten und extrem aufwendigen Modenschauen, die seine Kollektionen perfekt ergänzten und in Szene zu setzen wussten. Unvergessen bleibt wohl sein Auftritt im Jahr 1995, wo er im Anschluss an eine seiner Shows, der versammelten Journalistenschaft seinen blanken Hintern zeigte.

Trotz dieser Eskapade (die nicht die einzige bleiben sollte) wurde er von der British Fashion Awards in den Jahren 1996, 1997, 2001 und 2003 mit der Auszeichnung British Designer of the Year geehrt.
Im Jahr 1997 tritt der nun mit Auszeichnungen hoch Dekorierte, die Nachfolge von John Galliano, der zu Dior wechselte, bei Givenchy an, mit dem klaren Auftrag das Label zu verjüngen.
Anhaltende Streitigkeiten mit der LVMH-Chefetage, zu welcher das Label Givenchy zählt, führten dann im Jahr 2000 zur Beendigung des Engagements.

In der Folge arbeitete er als Designer seines eigenen Labels, welches er im Laufe der Zeit zu 51 % an die Gucci-Gruppe verkaufte, womit er Teil des französischen Luxusgüter-Konzerns PPR wurde, zu der neben alexandermcqueen auch Labels wie Sergio Rossi, Stella MCCartney und Volcom gehören.
cc-license: flickr.com/photos/thesmartstylist/ TheSmartStylist.comNoch im selben Jahr heiratet er den bekannten Dokumentarfilmer George Forsyth auf Ibiza. Allerdings endete die Ehe bereits nach einem Jahr, was erst zu einem Rosenkrieg, später aber dann zu einer guten Freundschaft führen sollte...

2002 eröffnet er seinen ersten Label-Store in New York und versuchte sich an seiner ersten Herrenkollektion die einschlug wie eine Bombe und neue Maßstäbe setzte. 2003 folgten Geschäfte in London, Mailand sowie Los Angeles.

Es folgten viel freie Projekte in Form von Kooperationen und Auftragsarbeiter für berühmte Künstler wie Lady Gaga (unvergessen  die „Armadillo- Stiefel" die diese im Jahr 2010 bei den MTV VMA trug), Madonna und Co.

Trauriger Schlusspunkt unter sein Leben sollte der Selbstmord am 11. Februar 2010 in seiner Bleibe in Mayfair werden. Erst verabreichte er sich einen Drogencocktail und im Anschluss erhängte er sich. Grund waren wohl Depressionen an denen der Stardesigner seit langem litt. Als direkte und somit handlungsauslösende Ursache kann aber wohl der Tod der Mutter gesehen werden, die erst einen Tag zuvor, am 10 Februar 2010 zu Grabe getragen wurde.

Alles in Allem ein bewegendes Leben in dem es lange Zeit nur steil bergauf und dem Erfolg entgegen ging, bis die doch viele sehr überraschende Nachricht seines Selbstmordes verbreitet wurde. Obwohl MCQueen alles erreicht hat was es in der Modebranche zu erreichen gibt, fand er scheinbar sein ganz persönliches Glück nie. In den Erinnerungen aller Fashion-Victims und Modeverrückten bleibt MCQueen aber einer der ganz großen der Szene die wohl nie vergessen werden. Durch sein oftmals konfrontatives Auftreten, seiner extravaganten Persönlichkeit sowie nicht zuletzt durch seine großartige Mode und seinen Kollektionen die ein ums andere Mal Maßstäbe setzte, prägte MCQueen die Modeindustrie um den Millenniums-Wechsel entscheidend mit und bleibt auch aufgrund dessen unvergessen.

Montag, 2. April 2012

Vertrauen - Grundvorraussetzung für Online-Handel

Das Internet ist ein Sammelbecken für alle auch sonst in der Gesellschaft vertretenen Individuen. Längst tummelt sich alles, jedes und jeder im Netz. Man kann wohl behaupten, dass das Web zu einem Spiegelbild der Gesellschaft geworden ist. 120px-Applications-internet Soziale Netzwerke wie facebook oder goggle+ zielen ja auch schließlich ganz genau darauf ab, eine Art interaktive Parallel-Gesellschaft zu erschaffen, in der sich vom Shopping- und Fashion-Victim, über ganz gewöhnliche, vielleicht in der realen Welt sogar äußerst inaktiven Menschen bis hin zu kriminellen aus allen Bereichen des Lebens zusammenfinden und sich vernetzen.

Die schiere und stetig weiter ansteigende Zahl an Usern die das Web für sich erobern, macht es da nicht gerade einfach den Überblick zu behalten über das was als vertrauenswürdig und seriös gesehen werden kann bzw. dem, wo befürchtet werden muss, dass in eine Betrugsfalle getappt wird. Insbesondere für diejenigen Akteure im Netz, die versuchen dort in Form von Online-Shops und im Online-Handel geschäftlich tätig zu sein, stellt dies ein großes Problem dar.

Immer wichtiger werden daher technische Möglichkeiten die dem User ein Gefühl von Vertrauen geben. Denn kaum ein Besucher eines Online-Shops, ganz gleich ob der von Breuninger oder einem der zahlreichen anderen, um die Gunst der Kunden konkurrierenden Shops die im Web ihre Tore für die im besten Falle zahlungskräftigen und vor Kauffreude strotzenden Nutzer, würde dort auf Shopping-Tour gehen, wo Aspekte der Sicherheit hinsichtlich Bezahl-System und Datenschutz missachtet werden. Schließlich kann jeder der die Medien aufmerksam verfolgt. beinahe täglich von Betrugsfällen und neuen Betrugs-Maschen im Netz und Online-Shops lesen und hören.

Wer also erfolgreich im Web Business betreiben will, der ist darauf angewiesen einen guten Leumund“ zu haben und hinsichtlich technischer Fragen, welche die Sicherheit betreffen, stets auf dem neusten Stand der Zeit sind. Schließlich ist dem auch in der realen Welt so. Oder würden vertrauen Sie dem Straßenhändler der eigentlich teure Markenprodukte zu Schnäppchen-Preisen versucht an den mann zubringen mehr als dem Fachhändler um die Ecke, wo die Waren zwar teurer, aber dafür auch mit Sicherheit echt und nicht gefälscht sind oder wo man befürchtet werden muss ganz klassisch abgezogen oder ausgeraubt zu werden.

Mittwoch, 21. März 2012

Online-Shopping im Ländervergleich





Betrachtet man die Märkte in China, Japan und den USA so zeigt sich allerdings, dass es hierzulande noch so einiges an Nachholbedarf besteht was den Handel im Netz anbelangt. Nicht nur Deutschland, neun ganz Europa hinkt in Sachen Online-Shopping noch ein wenig hinterher. Dies bedeutet allerdings auch noch eine ganze Menge an Wachstumspotenzial, den es gilt zu nutzen.

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Alle Ökonomen und Wissenschaftler sind sich einig: Das Internet boomt. Und dies nicht nur als Wissenskanal zum Austausch von Informationen, sondern auch als globaler Marktplatz. Online-Shopping und E-Commerce sind hier die Schlagwörter die die Branche bestimmen.

Eine neuerliche Studie einer größeren Unternehmensberater-Gesellschaft belegt dies und deckt schonungslos auf, welche Defizite es in bei uns noch gibt. Doch wie im letzten Absatz schon angeklungen ist, genau darin besteht auch eine große Chance für alle die nach neuen, zusätzlichen oder ergänzenden Geschäftsfeldern und der Möglichkeit Ausschau halten. Bereits etablierte Shops wie der von Dress-for-less und Co. zeigen wie es geht.
Zu zwecken der Evaluation wurden 7.000 Online-Einkäufer befragt wie oft und weshalb (aus welchen Gründen) sie dem Online-Shopping nachgehen. Das Ergebnis scheint für viele überraschend: Ausgerechnet die Volksrepublik China, belegt den Platz an der Spitze was die Konsumfreudigkeit beim Online-Shopping anbelangt - und das obwohl China wohl das Land ist, in dem nicht wirklich eine kapitalistische Konsumkultur die maßgebende ist. Nahezu acht einhalb Mal bestellt der Durchschnitt der befragten Chinesen pro Monat im Netz.
Im Ursprungsland des kapitalistischen System sind es gerade einmal ein wenig über fünf Online-Einkäufe pro Monat. In Deutschland sind es hingegen im Durchschnitt der Befragten gerade einmal drei mal pro Monat wo auf Shopping-Tour im Netz gegangen wird.

Natürlich können diese Ergebnisse der Studie kritisch hinterfragt werden und dabei auch so einiges an Schwächen offenbaren, die es unmöglich machen eine allgemein gültige Bewertung und Aussage zu den Strukturen im Online-Shopping und im besonderem dem Verhältnis der Online-Kunden zum Online-Shopping, zu treffen. Doch eine Aussage steht: Das Potenzial von Online-Shops und E-Commerce im Allgemeinen ist im deutschsprachigen Raum mehr als vorhanden, steht nahezu jedem offen und bietet jede Menge Chancen der Gewinnmaximierung. Für alte Businesshasen aber auch für aufstrebende und kreative Young-Professionals. CARPE OCCASIONEM!

Mittwoch, 14. März 2012

Vorfreude auf Shoppingtour bei Sonnenschein

Gute Nachricht für alle Wintermuffe. Der Frühling hat sich endlich angekündigt. Meiner Meinung nach ist es dafür auch mittlerweile wirklich Zeit. Mitte März sollte man dem Winter, dieser ungemütlichen und nasskalten Jahreszeit, so langsam Servus sagen können und kurz darauf die ersten Sonnenstrahlen genießen können. marken.sale_3
Es kann also von Aufbruchstimmung berichtet werde. Flora, Fauna und alle Fashion- und Shopping-Victims dieser Welt (inklusive meiner Wenigkeit) machen sich in diesen Tagen bereit für den Frühling. Ganz klar, dass ein Jeder der modebegeistert ist, zur Feier des endlich Einzug haltenden Frühling, die ganze Situation erst einmal mit einer zünftigen und ausgedehnten Shopping-Tour zu begehen. Endlich ist es wieder angenehm vor der eigenen Haustüre und so kann sich wieder stundenlang von Shop zu Shop gehangelt werden und dem Konsum gefrönt werden. Meiner Meinung nach wird es auch höchste Zeit. Zwar lässt sich die unangenehme kalte Jahreszeit in Sachen Shopping recht gut überbrücken indem einfach Online auf Shopping-Tour gegangen wird, aber außerhalb des Internets hat der Einkauf noch einmal einen ganz anderen Reiz.
Auch wenn im Netz vieles oft günstiger ist, so ist die Shopping-Tour ganz oldschool offline ein vollkommen anderes Erlebnis. Zwar hat beides seine Vorzüge und auch unterschiedliche positive Reize, doch nach monatelangem Shoppen im Internet zieht es mich ganz persönlich schon nach draußen in Innenstädte des Landes, wo sich Shop an Shop reiht.
Ganz oben auf meiner Einkaufsliste steht neben einer neuen Ray-Ban Sonnenbrille die ich hoffentlich öfters benutzen werde, als die aus dem Vorjahr, die mangels strahlendem Sonnenschein meist in meiner Tasche vegetierte und dort, wie sollte es auch anders sein, ein jähes Ende fand und nur noch in mehreren Stücken zerlegt den Weg aus der Tasche fand. Ärgerlich, aber so ist es halt. Des weiteren steht ganz oben auf meiner Liste einige neue Polohemden von JOOP!. Meine absoluten Lieblingsoberteile. Denn meiner Meinung nach ist man mit einem ordentlichen und hochwertigen Polo nahezu zu jedem Anlass akzeptabel gekleidet. Außer der Oper würde mir jetzt spontan kein Anlass einfallen wo ein Polo nicht gehen würde und für Aufregung rings um den Träger herum sorgen würde.
Alles weitere was ich denn noch so mitbringen werde von meiner ersten Outdoor Shopping-Tour steht noch in den Sternen. Da überrasche ich mich selber ganz gerne. Hauptsache ist, das am Ende des Tages die Einkaufstüten prall gefüllt sind, ich neues Tragbares im Schrank habe und der Frühling dann auch wirklich, wie angekündigt vor der Türe steht. Ist dem so, dann kann mir auch der mutmaßlich leere Geldbeutel, der fast schon traditionell nach der ersten ausgedehnten Shopping-Tour zum Frühlingserwachen von meiner Seite aus zu beklagen ist, nichts ab... Die Freude über Shopping im Frühling überwiegt da deutlich und tröstet über so einiges hinweg.

Freitag, 9. März 2012

Shop im Web ist unverzichtbar


Mittlerweile leben wir alle, zumindest in den technisch hoch entwickelten Industrienationen, aber auch Schwellenländern, in einer Welt, in welcher wir uns mit einer vollkommen Selbstverständlichkeit im Internet bewegen und uns dort auch (mindestens) in gewisser Weise wohl fühlen. Längst ist das Web zu einer zweiten Heimat für hunderte Millionen von Menschen geworden. Insbesondere die Generation der „digital-natives“, also der digitalen Eingeborenen (solche die mit dem Web aufgewachsen sind), kann sich ein Leben ohne nahezu unbegrenzten Möglichkeiten sowie die zahlreichen Vorteile die das Web bietet gar nicht mehr vorstellen. Ganz gleich was, im und mit dem Internet kann heutzutage nahezu alles gemacht und erledigt werden, was zu einem erfüllten Leben dazu gehört. Neben dem sich informieren, was als eine der ureigensten Aufgaben des Webs gesehen werden kann, ist es heute auch ohne große Probleme möglich seine Bankgeschäfte, Steuererklärung sowie seine Einkäufe in seinen liebsten Shops zu erledigen und sogar den Partner fürs Leben kennenzulernen (diese Aufzählung könnte wohl bis ins Unendliche fortgesetzt werden).

Das Internet ermöglicht also eine ganz neue Lebensform als dies noch vor einigen wenigen Jahren der Fall war. 
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Besonders profitieren tut davon natürlich auch die Wirtschaft und dort vor allen Dingen Anbieter von Waren, die mit Hilfe von elektronischen Shops an den Mann oder auch an die Frau gebracht werden sollen.
Dies haben auch längst solche Kaufmänner erkannt, die ihren Ursprung in der noch nicht digitalisierten Welt haben. Diese Erkenntnis hat zwar einige Jahre gedauert, Jahre die nicht selten bis kurz vor einen möglichen Konkurs geführt haben, doch mittlerweile scheinen die meisten die Kurve bekommen zu haben und können sich dank eines boomenden Internetgeschäftes, noch gerade so an den eigenen Haaren aus der teilweise bedrohlichen wirtschaftlichen Lage heraus ziehen.
Insbesondere die großen und etablierten Versand- und Warenhäuser haben sich recht schwer getan mit der Umstellung vom Filial-/Kataloggeschäft zum Anbieten ihrer Waren in Online-Shops von JOOP!, bonprix oder Baur können wohl ein Lied davon singen was passieren kann, wenn man eine technisch so maßgebliche Innovation wie das Internet nicht wirklich für seine Zwecke zu nutzen weiß. Alle der oben genannten Händler und Warenhäuser haben es beinahe verpasst und letztendlich viel zu lange gebraucht, um sich auf die neue digitale Welt einzustellen.
Dabei liegen die Vorteile von Shops im Netz doch glasklar auf der Hand. Besonders deutlich werden diese, wenn man Online-Shops mit den guten alten Filialgeschäften in den Innenstädten der Shopping-Metropolen der Welt vergleicht:
So spart sich der Händler die teure Ladenmiete, spart an Personalkosten und kann bereits mit einer geringen Anfangsinvestition seinen eigenen Shop im Internet eröffnen. 
Darüber hinaus hat ein Webshop auch für die Kundschaft immense Vorteile, was die Attraktivität für Kunden steigert. So kann König-Kunde sich ganz gezielt, ohne großen Aufwand über ein gewünschtes Produkt informieren, dieses vergleichen und bei dem günstigsten Anbieter dann auch gleich bestellen und dies ohne an Öffnungszeiten gebunden zu sein.
Für die Händler verschärft die im Internet gegebenen Transparenz natürlich den Überlebenskampf. Wer hier aber vernünftig und markt- sowie zielgruppengerecht agiert, der hat unendlich viele Chancen seinen Umsatz beträchtlich zu steigern.

Insgesamt können also alle Seiten äußerst positiv von Shops im Web profitieren, so denn einfach nur die zahlreichen Möglichkeiten auf Angebots- und Nachfrageseite vernünftig und zielorientiert genutzt und im Schritt davor auch wirklich verstanden werden.

Dienstag, 6. März 2012

Paris – die Heimat der Haute Couture

Seit Ende Februar findet in Paris, dieser Stadt die bei vielen Menschen rund um den Globus Sehnsüchte auslöst, die alljährliche Pariser Fashion Week statt, bei welcher die namenhaften und absoluten Top-Designer der Modewelt ihre Vorstellungen für den kommenden Herbst und Winter einer breiten Öffentlichkeit vorstellen. Nirgendwo sonst ist, wenn gerade Fashion Week ist, die Dichte an Stars der Branche höher als in Paris. Weder in London, Mailand noch in New York. Von Berlin, Tokio, Sao Paulo und Co. sei hier gar nicht erst die Rede.fw_3
Einer der Gründe für diesen Massenauflauf von Designergrößen ist wohl, dass Paris als die Heimat der Haute Couture gilt. Und an diesem Nimbus wird auch weiter ohne Unterlass gearbeitet. Es ist eine Art Alleinstellungsmerkmal, welches dazu dient Paris von den anderen drei großen Shows abzugrenzen. Die Kehrseite dieser Medaille ist jedoch, dass in Paris nur diejenigen ihre neuen Kollektionen und neusten Entwürfe von Modells über den Laufsteg laufen lassen, die es bereits geschafft haben sich einen Namen gemacht zu haben. Und zwar nicht irgendeinen! In Paris kann nur der präsentieren der bereits seit Jahren in der Branche etabliert ist und darüber hinaus die richtigen Beziehungen hat. Zu eng der Zeitplan, zu groß die Nachfrage nach einem Platz im Terminkalender der Show, als dass man es einem jeden erlauben kann, der jüngst einige Erfolge gefeiert hat, gleich dem Pariser Publikum seine Kreationen zu zeigen. Nein! Eine Show in Paris muss man sich verdient haben. Und zwar in jahrelanger Kleinstarbeit. So liest sich die Liste der Shows wie das goldene Buch der Fashion-Branche.

Designer und Labels der Fashion Week Paris Spring/Summer 2012:

Haute Couture:
Chanel, Christian Dior, van Cleef & Arpels, Christophe Josse, Franck Sorbier, Bouchra Jarrar, Elie Saab, Alexis Mabille, Yiqing Yin, Giorgio Armani, Jean Paul Gaultier, Maurizio Galante, Srephane Rolland, Atelier Gustavolins, Maxime Simoens, Adeline Andre, Givenchy, Alexander Vauthier, Valentino, Giambattista Valli, Julien Fournie, Iris van Herpen

Ready to wear:
Fatima Lopes, Moon Young Hee, Le Moine Tricote, Corrado de Baise, Cedric Charlier, Antony Vaccarello, Aganovich, Julien David, Steffie Christansen, Devastee, Damir Doma, Guy Laroche, Nicolas Andreas Taralisde, Limi Feu, Dries van Noten, Felipe Oliveira Baptista, Rochas, Gareth Pugh, Mugler, Carven, Ann Meullenmeister, Balmain, Barbara Bui, Rick Owen, AF Vandevorst, Christian Dior, Kenzo, Cacharel, Veronique Leroy, Vibienne Westwood, Jean Paul Gaultier, Loewe, Celine, Chloe, Yves Saint Laurent, Alexander Mc Queen, Louis Vuitton, Miu Miu, etc.

En avant-prmiere!:
Alexander Vauthier, Alexis Mabille, Anne Valerie Hash, Anthony Vaccarello, Bouchra Jarrar, Commuun, Damir Doma, Devastee, Felipe Oliveira Baptista, Gaspart Yurkievich, Gustavolins, Iris van Herpen, Jean- Paul Knott, Jean-Paul Lespagnard, Julien Fournie, Lutz, Maison Rabih Kayrouz, Maxime Simoens, Nicolas Andreas Taralis, Yiqing Yin



Aber auch für alle anderen die in irgendeiner Art und Weise an den Shows, die regelmäßig für Schlagzeilen in den Gazetten und TV-Kanälen sorgen, partizipieren und dabei sein wollen, ist der Zugang alles andere als einfach. In Paris ist nahezu jede Show ohnehin schon überlaufen und ohne eine persönliche Einladung geht da nichts. Selbst eine noch so dicke Geldbörse kann da wenig dran ändern, wenn nicht bereits lange Zeit vor Beginn der Pariser Modewoche, die ein oder andere kostspielige Zuwendung verteilt wird. Wer so agiert hat zumindest die Chance es auf eine der begehrten Gästelisten zu schaffen und Haute Couture wie sie leibt und lebt live zu erleben.
Die gute Nachricht für alle Modebegeisterten die es nicht in eine Show oder zu einer Afterparty geschafft haben ist, dass von kaum einer Fashion Week so intensiv berichtet wird wie von der in Paris. Wer mit offenen Augen und offenen Ohren durch die Welt zieht, kann sich der täglichen Berichterstattung kaum entziehen. Ganz gleich ob im Internet, wo nahezu jede Show bequem vom heimischen Sofa aus verfolgt werden kann, in den TV-Geräten sowie in den zahlreichen Modezeitschriften wird Tag ein, Tag aus, nahezu erschöpfend über die modischen Tage von Paris berichtet.
Auf diese Weise hat wirklich ein Jeder der möchte was von den Haute Couture Shows in Paris und kann sich für den kommenden Herbst und Winter inspirieren lassen. Mutmaßlich ist dies auch viel angenehmer als sich stundenlang in überfüllten Räumen entlang des Catwalks herum zu schlagen. Nur auf die illustre Gesellschaft in Form von Stars und Sternchen aus Musik, Showgeschäft und Film muss da verzichtet werden.

Donnerstag, 1. März 2012

Outlets gehören längst zum Alltag

Outlets erfreuen sich seit nun mehr einigen Jahren größter Beliebtheit und auch der Zuspruch der Konsumenten gegenüber dieser, vergleichsweise relativ neuen Vertriebsart Outlet, ist ungebrochen. Mit dem Ergebnis, dass die Fangemeinde, die Outlets auf sich vereinigen, stetig zunimmt und größer wird. Auf der anderen Seite wird reagiert und es entstehen nahezu monatlich neue Sonderverkaufsareale die um die Gunst der Kundschaft werden. Sowohl im Netz, als auch, meist auf vormals grünen Flächen, vor den Toren der Ballungszentren. - Und dies wohl nicht ohne gebührenden Erfolg... sonst wäre dem ganzen wohl nicht so, wie es nun mal ist!


DOC in Zweibrücken/Rlp
Wundern muss der Outlet-Boom wohl keinen. Schließlich gehört Geld zu den Dingen, die ganz gleich in welcher Menge es vorliegt, zu einem stets knappen Gut zählen. Auf der anderen Seite hat jeder Mensch unzählbar viele Bedürfnisse, versteckte und offen zur Schau gestellte, die befriedigt werden wollen. Auch schlummert in jedem von uns der sogenannte „Homo-Economicus" (jeder der irgendwann mal eine Makro-Vorlesung besuchen musste, durfte ist dies wohl mehr als bekannt ;), welcher uns in unserem Unterbewusstsein immer wieder dazu führt, nach den allgemeinen Marktgesetzen respektive einfach vernünftig zu handeln. - Sprich: Wenn es eine Möglichkeit gibt einen identischen Artikel zu einem merklich geringeren Preis zu erwerben, dann nutzen wir dieses Möglichkeit auch. Schließlich haben wir in Jahrzehnten des ungebrochenen Wirtschaftswachstums gepaart mit ausufernden Konsum gelernt, wie man sich in dem System in dem wir leben so bewegt, dass wir von unserem teilweise hart erarbeitenden Geld, möglichst gut leben können.

Ein Besuch in einem Outlet gehört daher für viele, zumindest einmal im Jahr, zu einem festen Bestandteil des Klamottenkaufs. Schließlich kann hier so richtig viel an monetären Mitteln gespart werden. Je nach dem um welches Produkt oder Ware es sich konkret handelt, Preisnachlässe von bis zu 70 Prozent auf den ehemaligen Originalpreis sind nicht die Seltenheit, sondern viel mehr die Regel.

Auf diesem Wege ermöglichen es Outlets, einem wirklich jedem, in qualitative hochwertiger und eigentlich hochpreisiger Marken- und Designerkleidung umher zu laufen. Ohne den mittlerweile schon bei vielen Familien obligatorischen Besuch des nächstgelegenen Outlet, wäre dies wohl bei weitem nicht jedem möglich.

Insbesondere wenn es um bekannte Lifestyle-Marken oder sogenannte Premium- bzw. Luxuswaren geht, ist ein Outlet was Auswahl, Preis und Dichte der angesagten Label- und Marken-Stores angeht, nahezu unschlagbar. Darüber hinaus ist auch das gesamte Shoppingerlebnis in einem Outlet ein durchweg positives. Zwar wirken, auf die meisten Menschen die zum aller ersten Mal ein Outlet besuchen, die kleinen Stores, Boutiquen und Läden ein wenig surreal und künstlich (was auch nicht verwundert bei Arealen die komplett neu genau dort entstehen wo vorher Industriebrachen oder einfach nicht außer grüne Natur war), doch schnell gewöhnt man sich an dieses Ambiente und möchte es nicht mehr missen. Schließlich ist alles sauber, An- und Abfahrtswege optimal geplant und umgesetzt und auch für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt. Zahlreiche kleinere Bistros, Snackbars oder Fast-Food-Giganten, laden zu einer Verschnaufpause von der ganzen Shopping-Action ein.

Außerdem finde ich ganz persönlich eine Shoppingtour durch ein Outlet um Welten angenehmer als eine Shoppingtour durch die hoch frequentierten Einkaufsstraßen der Innenstädte. Hier ist es eng, die Luft schlecht, die Verkäufer miserabel gelaunt und jeder zweiter Laden den man vorfindet, scheint es sich zur Aufgabe gemacht zu haben, nur Schund im Angebot zu haben.

Unter dem Strich heißt das also, dass wirklich nichts gegen einen Besuch inklusive Einkauf in einem Outlet spricht. Zumindest für jene die auf Qualität und Style stehen, überwiegen die Vorteile ganz klar. Mir stellt sich jedoch die Frage, warum es überhaupt noch Menschen gibt die auf dem regulären Weg auf Shoppingtour gehen... Gut ist dies in jedem Fall, denn ohne den ganz normalen Verkauf wäre an ein Outlet bei weitem nicht zu denken.

Dienstag, 28. Februar 2012

Wesen des Gutscheins unverändert



Kaum ein Markt hat sich in einer ähnlich rasanten Art entwickelt, wie der Markt für Gutscheine. Man könnte zu der Erkenntnis gelangen, betrachtet man diesen Markt einmal genauer, dass es nahezu für alle Bereiche des täglichen Lebens einen passenden Gutschein gibt.
Wurden in der Vergangenheit, Gutscheine meist als Geschenkalternative besorgt, meist für den Fall, dass man sich nicht wirklich ganz sicher ist was der Beschenkte wirklich will und um einen zeitraubenden und nervigen Umtausch eines möglicherweise falschen Geschenkes zu verhindern, werden Gutscheine heute oftmals für den eigenen Gebrauch erworben, mit dem Ansinnen den ein oder anderen Euro zu sparen. Längst sind Gutscheine nämlich zu einer Art Werbung geworden, welche mit besonderen Rabattaktionen versucht, die Gunst der Kunden zu gewinnen. So gibt es auf vor allen Dingen im Internet vorzufindenden Gutscheinportalen, Rabattcoupons als Gutscheine mit satten Prozenten, die auch schon mal auf Vorrat gehamstert werden. Nicht selten werben heute beispielsweise Kaffees, Restaurants oder Bistros auf diesem Wege.
Dies hat zur Folge, dass der Gutscheinmarkt recht beliebig geworden ist und dass die Rechtslage, sollten einmal Probleme mit dem Gutschein auftreten nicht jedem wirklich klar ist.
Doch im Grunde genommen hat sich bezüglich der Rechtslage bei Gutscheinen nicht wirklich geändert. Aufgrund der zahlreichen neuen Unterarten scheint dem jedoch oft so.
Daher fasse ich an dieser Stelle einmal kurz zusammen, welche beiden Haupt-Arten an Gutscheinen es aus juristischem Blickwinkel gibt und welche Rechte und Pflichten durch den Erwerb eines solchen Gutscheines erworben werden...
Ganz allgemein formuliert sind Gutscheine Urkunden oder Wertpapiere, die einen bestimmten rechtlichen Anspruch auf eine Ware, Dienstleistung, etc. verbriefen. In der Praxis werden hier zwei Hauptarten unterschieden: Der Geschenkgutschein sowie der Umtauschgutschein.
Ein Geschenkgutschein ist jeder Gutschein, der durch die Zahlung eines gewissen Betrages an den Gutscheinanbieter oder Händler erworben wird. Wer genau den Gutschein im Endeffekt dann einlöst ist hier nebensächlich und spielt entgegen der Meinung vieler Laien keine Rolle. Ist ein Name auf dem Gutschein vermerkt, so hat dies lediglich die nicht justiziable Eigenschaft, die persönliche Beziehung zwischen Beschenkten und Schenkenden zu verdeutlichen. Der Aussteller des Gutscheins darf sich folglich nicht weigern demjenigen der den Gutschein vorlegt, die verbriefte Leistung zu gewähren, auch wenn der Gutschein mit einem Namen versehen ist der von dem Namen des Einlöse-Willigen abweicht (vgl. Entscheidung des Amtsgerichtes Northeim vom 26.08.1988, Az: 3 C 460/88).
Genau zu dieser Art von Gutschein gehören auch die zahlreich angebotenen Gutscheine von Groupon und Co.!
Als zweite Gutschein-Art, lassen sich solche sehen, die aufgrund eines Umtausches ausgestellt werden. Bei dieser, als Umtauschgutscheine bezeichnetet Variante eines Gutscheins, unterscheidet man in der Juristerei zwei Arten. Ein Umtauschgutschein der ausgestellt wird aufgrund von Kulanz bei Nichtgefallen der Ware, ist zwar Gang und Gebe, aber nicht rechtlich einklagbar. Somit besteht auch nicht die Möglichkeit sich den Betrag als Bargeld auszahlen zu lassen. Ist man jedoch im Besitz eines solchen Umtauschgutscheins, gelten die entsprechenden Regeln eines Geschenkgutscheins.
Erfolgt die Ausstellung eines Gutscheines aufgrund von einer Warenrückgabe die auf fehlerhafte Ware zurück geht, besteht zum Ersten ein rechtlich begründeter Anspruch auf diesen Gutschein (wenn ein Ersatz der Ware ausgeschlossen ist); und zum Zweiten muss sich der Umtauschende nicht zwangsläufig mit einem Gutschein zufrieden stellen. Anstelle eines Gutscheins kann nämlich ebenso gut gefordert werden, sich den Betrag in bar auszahlen zu lassen und so nicht weiter an diesen einen Händler gebunden zu sein.
Lässt sich der Kunde dennoch den Gutschein ausstellen, so greifen wiederum die rechtlichen Bestimmungen des ersten Falles und darüber hinaus verzichtet der Gutscheinannehmende auf sein eigentliches Mängelgewährleistungsrecht.
Das war es auch schon was in Sachen Gutschein an rechtlich relevantem darzulegen wäre. Man kann also unschwer erkennen, dass trotz des mittlerweile recht kompliziert wirkenden Netz von immer mehr, neuen und andersartig wirkenden Gutscheinen, bis auf weiteres alles beim alten bleibt und sich außer dem zusätzlichen Gutschein-Angeboten nichts verändert hat.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Mode auf dem Catwalk

Die New Yorker Fashion Week ist der Place 2 be für alle die sich in Sachen Mode auf dem laufenden halten möchten. Zur Zeit ist es mal wieder soweit. Zahlreiche renommierte Designergrößen und Modelabels präsentieren auf den New Yorkern Catwalks alljährlich im Februar ihre Vorstellungen der angesagtesten Looks für den kommenden Winter.
Zur Zeit ist es wieder so weit und die Fashion-Welt ist wie in jedem Jahr in Aufruhr und feiert sich selbst, die präsentierte Mode natürlich die ohnehin niemals schlafende Stadt New York.
Neben Ralph Lauren, Alexander Wang, Rodarte, Marc Jacobs und Calvin Klein präsentieren viele weitere Größen des Modebuiz ihre Trends sowie Kollektionen und begeistern die von weit her angereisten, meist begeisterten Zuschauer. - Und dies noch bis zum 16. Februar.
Auch wie in jedem Jahr ist es allerdings mehr als ein schwieriges Unterfangen an eines der begehrten Tickets, insbesondere für die oben genannten Modezaren zu gelangen. Wer nicht extrem reich, prominent oder gerade in Film- oder Popgeschäft total angesagt ist, der wird es schwer haben persönlich an einem der Catwalks die in New York in diesen Tagen aufgebaut sind Platz nehmen zu dürfen.
Einem Großteil des modeverrückten Volk, also für die meisten normalsterblichen Fashion-Victims unter uns, ist es also nicht vergönnt, selbst wenn man sich gerade vor Ort befindet, an einer der teilweise spektakulären Shows live dabei zu sein.
Wer trotz Allem ein Stück New York Fashion Week erhaschen möchte, der kann sich jedoch auf einen der zahlreich zur Verfügung gestellten Streams freuen, auf welchen die Shows nahezu aller gelisteten Designer live übertragen werden. Wirklich ausgeschlossen wird aus dem elitären Kreis also keiner, auch wenn nicht ein Jeder live vor Ort dabei sein kann.
Außerdem darf man sich als Modefetischist auch auf die kommenden Ausgaben der angesagtesten Modeillustrierten freuen, die mit ziemlicher Sicherheit mit einem Rückblick auf die gerade stattfindende New York Fashion-Week aufmachen werden. Allen voran natürlich die Vogue, aber auch in kleineren nicht gerade so glamourösen und kritischen Modemagazinen, werden sich in der kommenden Ausgabe zahlreiche Rückenblicke finden lassen auf die New Yorker Mercedes Benz Fashion-Week 2012.
Also Augen auf und schauen was unbedingt reingehört in den Kleiderschrank wenn der Herbst und Winter erneut vor der Türe steht.

Montag, 13. Februar 2012

Outlet-Shopping vs. Schlussverkauf

Am vergangen Wochenende wollt ich die Probe aufs Exempel starten: Was lohnt mehr? Der Einkauf zu Zeiten des Sommer- bzw. Winterschlussverkaufs oder der Einkauf in einem der, mittlerweile über das ganze Land zahlreich verbreiteten, Outlet-Centern...

Outlet-Center in Zweibrücken
Um dies einmal zu verifizieren, bot sich der letzte Tag des offiziellen WSVs 2012 gerade zu an. Wo würde ich die besseren Schnäppchen finden? Wo die am stärksten reduzierten Markenartikel? Außerdem interessierte es mich brennend, ob in Schlussverkaufszeiten, die Markenartikel, welche ohnehin in einem Outlet stark rabattiert sind, noch einmal zusätzlich im Preis herabgesetzt sind, weil ja Schlussverkauf ist oder ob dem nicht so ist.

Also ging es vor der Fahrt in das nächst gelegene Designer Outlet Center im schweizerischen Aubonne, zuerst einmal in die Innenstadt meiner Hometown, um dort mit der Feldforschung zu beginnen. Schließlich braucht man für eine seriöse Gegenüberstellung auch einen validen Vergleichswert.
In der Innenstadt angekommen stellt ich erst einmal fest, dass kaum ein Durchkommen durch die viel bevölkerte Fußgängerzone möglich war. Auch der Andrang in den Geschäften, insbesondere auf den Verkaufsflächen, an denen die anlässlich des WSVs vergünstigte Ware ausgelegen hat, war immens. Ein Durchkommen kaum möglich. Ein Gedränge und Geschiebe wo man nur hinblickt. Da braucht man schon ein starkes Nervenkostüm um nicht irgendwann bei der Suche nach den besten Schnäppchen die Flinte ins Korn zu werfen. Für meinen Geschmack eine mehr als unangenehmes Schauspiel, worauf ich im Zweifel eher verzichten würde. Dann lieber zu den normalen, nicht reduzierten Preisen auf Shoppingtour gehen und die Nerven schonen. Denn was nützen mir die besten Angebote, wenn an diese kaum ein herankommen ist, ohne dass man sich mit dem Einsatz der Ellenbogen Platz verschaffen muss. Für mich ist das definitiv nichts. Da sind mir selbst die Ersparnisse von bis zu 70 Prozent des Normalpreises vollkommen egal und mehr als gleichgültig.

Mit dieser Erfahrung des samstäglichen Schlussverkaufswahnsinn machte ich mich mit meinen Begleitern dann auf in das nächstgelegene Outlet-Center
Nach einer knappen Autostunde dort angekommen, erkannte man schon auf den ersten Blick, dass dort das erhoffte Einkaufsvergnügen wirklich zu einem Vergnügen werden könnte. Kein Vergleich zu der überfüllten Fußgängerzone der zuvor besuchten Innenstadt, wo es, wenn überhaupt, in Schleichgeschwindigkeit vorwärts ging und eine gewisse Robustheit unabdingbar erschien. Hier war Platz satt, was meine Laune und insbesondere auch meine Shoppinglaune wieder steigerte.
Die Rabatte welche wir vorfanden bewegten sich in dem normalen Outlet-Rahmen. Auf die meisten Artikel wurden Preisnachlässe von 30 bis zu 70 Prozent gewährt. Zwar gab es zu unserer Enttäuschung, die sich jedoch in Grenzen hielt, keine speziellen, zusätzlichen extra WSV-Rabatte, doch insgesamt zeigte sich, dass die Schnäppchenjagd in einem Outlet-Center zu Schlussverkaufszeiten weitaus entspannter ist, als sich durch die überfüllten Innenstädte zu quälen die lediglich an zwei mal zwei Wochen im Jahr zur Rabattschlacht einladen.

So steht am Ende das Fazit, dass die Schnäppchen die in Schlussverkaufszeiten gemacht werden können, zwar ungefähr identisch sind zu den Preisen die in Outlets erzielt werden können, doch in einem Outlet-Center läuft dies wesentlich entspannter ab und auch die Auswahl ist insgesamt größer. Wer also auf Schnäppchenjagd gehen möchte und dabei nicht sein Nervenkostüm unnötig beanspruchen möchte, der ist in einem Outlet-Center um einiges besser aufgehoben als in Schlussverkaufszeiten in den Shopping-Mals und Fußgängerzonen quer durchs Land.

Donnerstag, 9. Februar 2012

WSV - Positives Zwischenfazit

Rabatte warten an jeder Ecke
Seit Montag der Vorwoche, also dem 31. Jabuar diesen Jahres, ist es wieder soweit. Wie bereits in den vergangen beiden Einträgen angekündigt, hat der WSV 2012 an diesem Tag offiziell begonnen und wie von der Händlerschaft bestellt, setzte just zu diesem Termin auch der Winter endlich ein. Tiefsttemperaturen und Frost ließen die Händler positiv in die nahe Zukunft blicken. Und es lässt sich bereits heute, nach einer Woche Winterschlussverkauf, ein Zwischenfazit ziehen, mit welchem sich die Einzelhandels-Branche durchaus zufrieden zeigen kann und dies auch entsprechend nach außen verlautbaren lässt. Zur Hälfte des Winterschlussverkaufs 2012 ist die Billanz mehr als erfreulich. Geht es in der zweiten Woche des Winterschlussverkaufs so weiter, kann dieser in diesem Jahr als voller Erfolg gefeiert werden und trägt dazu bei, dass die Aussicht auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2012, nicht bereits zu Jahrebeginn, begraben werden muss.
Insbesondere warme Kleidungsstücke sowie Accesoires gehen in den vergangenen Tagen zu Hauff über die Ladentheken der Händler. Handschuhe, Winterjacken, Schals und Co. lassen die Kassen klingeln wie selten zuvor in WSV-Zeiten.
Die Kombination von sibirischer Kälte und Rabatten auf hochwertige und teure Markenbekleidung scheint zu ziehen. Fehlt beispielsweise noch die wärmende Winterjacke von Jack Wolfskin kann diese nun zur Hälfte des Preises erworben werden, wie dies noch vor dem 31. Januar, dem offiziellen Start des WSVs 2012 der Fall war. Und dabei konnte der frierende Kunde sogar noch beinahe aus der vollen Auswahl an Winterwaren wählen.
Die Wetteraussichten für die kommenden Tage versprechen weiterhin Kälte und Frost, so dass die Aussicht auf einen lukrativen Endspurt im Winterschlussverkauf, besser kaum sein könnten. Wenn nun nicht richtig viel schiefläuft, kann der WSV 2012 wohl von allen Seiten als voller Erfolg gefeiert werden. Die Händler kommen trotz schwachen Umsatzzahlen im regulären Winterverkauf noch mit einem blauen Auge davon und der Verbraucher profitiert von der großen Auswahl, die noch kurz vor Ende des Winters, wohlige Wärme verspricht.

Freitag, 3. Februar 2012

WSV 2012 - Günstiger war die Gelegenheit selten


Wer bislang auf den Einkauf von Winterklamotten in Form von wärmender Jacke, festen warmen Schuhwerk, dicken Woll- oder Strickpullovern und natürlich Handschuhe, Schal und Mütze verzichtet hat, für den wird es jetzt wohl doch noch aller höchste Zeit, sich mit diesen Accessoires und Klamotten einzudecken. Ansonsten ist ein bitterliches frieren so gut wie vorprogrammiert.
Auch wenn in diesen Tagen die breit strahlende Sonne vom Himmel scheint und dort auch nicht eine einzige Wolke zu verordnen ist, hat der Winter Einzug gehalten in Deutschland. Sibirische Ostwinde bringen extrem kalte Luft übers ganze Land und versetzt diejenigen die bereits gedanklich mit dem Winter 2011/12 abgeschlossen haben, im wahrsten Sinne des Wortes in Schockstarre. Minusgrade im zweistelligen Bereich sorgen in diesen Tagen für eisbedeckte Seen und Flüsse.
Aber immerhin ist die Gelegenheit, sich dann doch noch mit warmen Accessoires und Klamotten auszustaffieren, so günstig wie selten. Unter Umständen sogar günstiger als jemals zuvor...
Denn pünktlich mit dem einsetzenden Frost, ist am Montag, dem letzten Januartag, dann auch der Start zum Winterschlussverkauf 2012 gefallen.
Wie in jedem Jahr heißt es nun wieder in allen Modegeschäften, sowohl in den Innenstädten der Shopping-Metropolen, als auch in den zahlreichen Online-Shops: „Alles muss raus!“ - SALE, „Sonderrabatt auf alle Waren!“ und so weiter...
Doch im Gegensatz zu den vorangegangen Jahren, als zum Start des WSV, kaum mehr von einer Auswahl gesprochen werden konnte, da nahezu alles was an wärmenden Klamotten und Accessoires zum Angebot stand, bereits vergriffen war, bevor mit den erste satten Rabatten, die im Schlussverkauf gewöhnlich die Preise schmelzen und Herzen eines Shopping-Victims sprichwörtlich auf und ab hüpfen lässt, geworben wurde. Da war es nicht einfach im Rahmen des WSV noch ein passendes Teil zu finden, was einen auch wirklich überwältigt und überzeugt hat. Vieles was dann in der Einkaufstasche gelandet ist, wurde bis heute nicht getragen, weil es eben nicht vollkommen überzeugt und quasi nur aus dem Grund heraus gekauft wurde, nichts anderes gefunden zu haben.
In diesem Jahr kann dafür aus dem Vollem geschöpft werden! Der bisherige milde Winter hat dafür Sorge getragen, dass die Lager der Händler noch besser gefüllt sind, als es diesen lieb ist. Und alles was jetzt noch nicht an den Mann gebracht wurde, wird mit dem Rotstift angegangen und mit satten Rabatten ausgezeichnet und so zu einem Zielobjekt für Schnäppchenjäger, die in Tagen des Schlussverkaufs selbstredend Hochkonjunktur haben.
Doch all zu lange warten sollte man nun nicht mehr. Zwar besteht die Möglichkeit, dass bis zum Ende der zweiwöchigen Schlussverkaufsfrist, noch einmal zusätzliche Rabatte gewährt werden, nur die Auswahl wird dann wohl nicht mehr in diesem Ausmaß gegeben sein, wie dies heute noch der Fall ist.
Also, an alle Shopping-Victims und frierende Menschen da draußen: „Auf geht’s, raus in die Kälte, die Sonne und frische Luft genießen und sich eindecken mit allem was wärmt und gefällt.! … und dies zu einem Bruchteil des ehemaligen Preises.“