Donnerstag, 25. Oktober 2012

Paris Herbst 2012 Arkis & Wunderkind

Aktuell wird in Paris die Damenkollektion für den Frühjahr und Sommer 2013 präsentiert... Immer ein mit Spannung erwartetes Ereignis... viel Trouble, Stars und die ShoppingStars von morgen garantiert! Einige Eindrücke des Happening des Jahres in der Fashiontraum-Fabrik Paris, den Mode-Event in diesem Halbjahr schlechthin, hat das ZDF in Form eines Videos dokumentiert. Hier geht es zum ZDF-Video zur Pariser Modewoche.

Von A wie Arkis bis W wie Wunderkind

door_blackDie Liste der Labels und absoluten top Designer die auf der Pariser Modewoche ihre modischen Kunstwerke und teils ungewöhnlichen Kreationen zeigen ist lang. Es liest sich wie das Who is Who der Modewelt - Nicht umsonst gilt die Pariser Fashion Week als der Olymp den es für jeden Designer zu erklimmen gilt. Wer weiß was in Paris en vogue ist, der wird sich kaum mehr von den weiteren Schauen in den kommenden Wochen so wie hier und jetzt in Paris überwältigen lassen können. Chanel, Wunderkind, Arkis, Lanvin, Vievienne Westwood, Christian Dior, Vera Wang, Jean Paul Gaultier, Arkis, Valentino und viele bedeutende mehr sorgen auch in diesem Jahr wieder für beeindruckendes in Sachen Fashion, Mode und Lifestyle. Einmal mehr wird die Pariser Fashion-Week ihrem Ruf als die absolute Nummer 1 unter den Fashionweeks voll gerecht. Der Mythos Paris wackelt nicht, er greift um sich und gewinnt noch mehr an Bedeutung als ohnehin schon. Kaum möglich? Oh doch, wer in diesem Jahr nach Paris schaut, der wird dies ohne Umschweife bestätigen können. In Paris wurden und werden die FashionStars, aber vor allen Dingen die absoluten ShoppingStars von morgen geboren. Hier erblicken Sie, die Kreationen der großen Meister, Modeschöpfer und manchmal einfach auch (nur) begnadeten Phantasten, das erste mal die Lichtkegel der Scheinwerfer und sorgen für Begeisterung, zukunftsweisende Trends uns hin und wieder auch für einen kleinen oder größeren Skandal. In Paris lebt die Modewelt noch; das kann man wohl sagen...

kommende ShoppingStars mit Stil

Wirklich schöne, elegante und alltagstaugliche Kollektionen wie die vonArkis & Wunderkind von Wolfgang Joop sind in Paris (und dies ist gewollt und wohl auch gut so...) gibt es nicht ausschließlich auf den Laufstegen zwischen Seine und Montmartre... diese finden sie leicht, wenn Sie dem link folgen und zum Paris Review geleitet werden..

Freitag, 27. Juli 2012

Der neue Mut zum Hut

Hüte in allen Variationen, Formen, Größen, Farben haben den Weg zurück auf die köpfe und somit auch zurück auf die Straße gefunden. Ganz gleich ob bei Mann oder Frau, auf dem Haupt trägt wer dem Trend folgt und Sachen modischem Style nicht ganz weit hinten anstehen will, in diesem Sommer Hut…

Ob aus Stoff, Bast, Stroh oder sonstigen synthestischen Materialien, ganz egal, Hauptsache der Kopf ist bedeckt. Neben dem klassischen Hut geht zur Not auch die klassische Baseballcap, Haarbänder oder ein schicker Wickelschals. Konventionen gibt lassen sich in Sachen Hut nur schwer ausmachen. Hauptsache scheint, dass das Haupt bedeckt ist.

Lieber lässig mit Hut statt aufwenige Frisur für die Dame

HatsWas man in den vergangen Jahren allenfalls beim königlichen Pferderennen von Ascott „ihrem“ Kopf trohnen sah, ist heute absolut alltagstauglich und schon fast ein „must-have“ für jede modebewußte Frau. Dabei kann die Kopfbedeckungen für sie auch gerne von Hand in Eigenleistung verziert, neu gepimpt oder frisch aufgemotzt sein – der eigenen Kreativität der Trägerinnen scheinen hier keinerlei Grenzen gesetzt.

Modisch, kreativ und skurril – erlaubt ist was gefällt!

Teilweise führt der neue Mut zum Hut sogar zu skurrilen Absurditäten; so hat sich beispielsweise Popsternchen Lady Gaga jüngst einen Hut aus lebenden Kakerlaken für ihren Bühnenauftritt gewünscht. Und wer die weltweit bekannte und extrem erfolgreiche Künstlerin bereits in ihrem äußerst grotesk anmutenden Kleid, das aus rohem, blutigen Fleisch gefertigt wurde, sah oder auch nur davon gehört hat, der kann sich denken, dass der Schaben-Hut wohl kein reines Hirngespinst ist, sondern längst mit Nachdruck daran gearbeitet wird... Wer würde denn schon dem "entfant terrible" der Popwelt einen solchen Wunsch verweigern?!

Ganz so skurril muss es natürlich nicht unbedingt sein. Genauso wenig muss der neue Mut zum Hut extrem kostspielig sein. Ausgerechnet Haute-Couture und Pret-à-Porter Designer Jill Sander, Vivianne Westwood oder Alexander Herchcovitch haben es mit mit ihren Selbstmach-Kreationen auf den Fashion Weeks und Laufstegen der Welt im vergangen Jahr vorgemacht und die weibliche Fashionwelt auf den Hut gebracht. - Liebevoll verzierte Baseballcaps, Beanie-Mützen mit Schleier oder gebatikte Mützen wirkten zwar im ersten Moment durchaus ungewöhnlich und seltsam, haben sich aber letztlich in diesem Sommer tatsächlich durchsetzen können und prägen mittlerweile das urbane Stadtbild wie kaum ein anderes modisches Accessoires. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass der Geschmack der Masse und der Straße getroffen wurde. So viele Hutträgerinnen können einfach nicht irren!

Selbst gefertigt oder von der Stange – Hauptsache Hut!

Jeder der selbst einigermaßen kreativ ist kann, in nur wenigen Arbeitsschritten, aus einem „alten Hut“ der bereits lange Zeit eingemotteten und aussortiert wurde, einen angesagten und super stylischen Kopfschmuck als Blickfang für den eigenen Kopf zaubern. Und das für ganz kleines Geld. Die großen Designer und Fashionpäpste haben es ja schließlich vorgemacht und selten war es so einfach diesen nachzueifern.

Mut zum Hut auch bei ihm…

Auch beim Herrn geht der Trend weiterhin und dies verstärkt und weit verbreitet, hin zum Hut. Bereits in den letzten Jahren feierte der Hut beim Herrn ein Revival und wurde aus der Mottenkiste wieder hervorgeholt. Die Stars aus TV, Film und Musik haben es vorgemacht und die Fans ihren Idolen, wie dem halt so ist, eben nachgemacht. Großen Anteil an der Renaissance des Hutes haben nicht zuletzt Künstler wie Jonny Depp (Hutträger des Jahres im vergangen Jahr!!!) oder Jared Leto, die wohl zu den aktuell bekanntesten sowie beliebtesten noch lebenden Hutträgern des Planeten gehören. Gleichsam sind beide absolute Vorbilder in Sachen Fashion, Looks und Styles (etc.). Nicht selten wurde der Hut, im Ansinnen es den großen Vorbildern gleich zu tun, vom Opa zum Enkel vererbt, der von jetzt auf gleich auf den Hut gekommen war.
Anfangs noch gefühlt recht gewagt, extravagant und daher nur von den ganz mutigen Jungs getragen, scheint das Eis nun endgültig gebrochen und der Hut wieder voll en vouge.

Zeitlos klassisch oder extravagant und modern

Mehr sogar: Der Hut ist längst wieder der beste Freund des Mannes geworden und lässt sich zu eigentlich zu allem tragen was der Kleiderschrank herzugeben vermag. Ob das schlichte, klassisch elegante Modell zum Anzug samt Mantel, oder auffällig mit extrem breiter Krempe wie ihn Hut-Liebhaber Udo Lindenberg bevorzugt oder die minimalistisch schmale Variante mit ganz kleiner bis gar keiner Krempe. Hauptsache Hut; und dies neben der Form in allen Farbtönen, die die Palette so hergibt.
Es gilt daher auch für „ihn“ in diesem Sommer: Als zusätzlicher Blickfang darf auf dem Kopf des lässig gestylten, urbanen, männlichen Fashion-Victim der Hut nicht fehlen.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Berlin Fashion Week - Eine Bilanz

Vergangene Woche war es wieder soweit. Wie in jedem Jahr lud die deutsche Hauptstadt und Trendmetropole ein Mode schauen. Auch in diesem Jahr zog der Modetross, gleich nach der Fashion Week in Paris, weiter in Richtung Osten nach Berlin zu dortigen Mercedes Benz Fashion Week. Was bleibt sind jede Menge Impressionen und der ein oder andere Trend für den kommenden Sommer.

berlin_2Als roter Faden zeichnete sich in diesem Jahr ein beinahe bei allen Kollektionen vorhandener Bezug zu fernen Regionen oder gar Welten ab. Beinahe durchgängig wurde der Betrachter der teilweise skurrilen Shows in fremde, weit entfernte Gebiete geführt. Man fühlte sich erinnert an endlose Sandwüsten, südamerikanische Folklore und manchmal sogar an das Weltall.

Trend in ferne Welten…

In Stoffen, Formen und Farben ausgedrückt, wurde viel feines Leder, naturfarbene Stoffe von Sand bis warm wirkenden, dunklen Rottönen verarbeitet. Kombiniert mit Kakteen- oder Palmenapplikationen und typisch südamerikanische Kaleidoskopmustern ist die Südamerika-Illusion perfekt. Ausgestanzte Gitter, silbern spiegelnde Pailletten sorgen indes für den illusorischen Trip ins Weltall.

Selbst sonst eher der Klassik verpflichtete Modehäuser wie etwa ESCADA sind mit dabei auf dem Trendzug in Richtung Südamerika. Gleich zu Beginn der modischen Wochen von Berlin überraschte das Traditions-Modehaus mit Capes die mit Ecken und Kanten versehen, so auch traditionell von den Ureinwohnern Guatemalas und rund um das Amazonas-Gebiet getragen werden. Selbst das Metzinger Modehaus Boss scheint inspiriert zu sein von der grenzenlosen Weite des Alls und präsentierte neben den klassischen, geradlinigen Boss-Schnitten, meist in Pastelltönen, auch experimentelles in Form von silber-metallenen High-End-Stoffen die wirken wie aus der Zukunft. Ähnlich zeigten sich die entwürfe von Dorothee Schumacher: Auch hier viel zartes, pastellenes Rosa, aber auch volle, dunkle blau und oliv Töne mit den in diesem Jahr beinahe obligatorischen Palmenprints oder silbernen oder gar zimt-goldigen, leicht reflektierenden Pailletten.

Berlin punktet - Wenig Skurilles, viel Bodenständigkeit

Jeder der vor Ort war ist nun also bestens gebrieft für die Trends im Modebuiz im kommenden Sommer 2013. Insgesamt sind die Entwürfe vergleichsweise brav, aber keineswegs langweilig und eigentlich für jeden tragbar. - Das war nicht immer so! Zu oft haben sich die Kreativen in der jüngeren Berliner Vergangenheit schon in einem Wettkampf der Skurrilitäten versucht sich gegenseitig zu überbieten, was der Mode letztlich aber nicht zu Gute kam. Dieses mal ist es anders, Die Fashion Week Berlin zeigt sich Bodenständig und das ist es auch was zu Berlin passt und es ausmacht.

Donnerstag, 5. Juli 2012

Treffen der Modewelt in Berlin

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Designer Michael Michalsky
Mittlerweile hat ein Jeder der sich in Deutschland für Mode interessiert, zwei absolute Pflichttermine dick und fett in seinem Handy, Tablet oder ganz oldschool noch im Notizbuch stehen: Die Berlin Fashion Week! Seit dem Sommer 2007 findet in der sich zur absoluten europäischen In-Metropole entwickelnden, deutschen Hauptstadt Berlin, zwei Mal im Jahr, Deutschlands größte und angesagteste Fashion Week statt. Jeweils zu Beginn eines jeden neuen Jahres im Januar sowie mit dem dann langsam einsetzenden Sommer in den ersten Juli-Tagen ist es dann wieder soweit. Berlin feiert, wie eigentlich immer, sich selbst und mit der versammelten internationalen Modewelt zusammen die Präsentationen der neuen Kollektionen für das kommende Jahr.
Seit Dienstag dem 03. Juli ist es wieder soweit. - Die Pariser Modewoche ist keine zwei Tage alt, da schallt auch schon der Ruf aus Europas Party- und Inn-Metropole Berlin, dem der Tross der Modebranche gerne folgt. Schließlich hat sich Berlin, Anfangs noch belächelt, seinen eigenen, individuellen Charme und Stil erarbeitet, abseits der Haute Couture Schauen in Paris, Mailand oder New York. Berlin gilt, ähnlich wie London als Sammelbecken für junge, stylische, freshe und vor allen Dingen tragbare Mode. Eine Modewoche für die breite Masse, fürs gemeine Fußvolk. In Berlin so heißt es in der Szene, gibt es Mode und deren Schöpfer hautnah und zum anfassen.
1_fashion-week berlin_a Außerdem ist Berlin international bekannt für seine außergewöhnlichen Lokalitäten wo junge, unverbrauchte Designtalente, aber auch die Etablierten der Branche wie Hugo Boss, Dorothee Schumacher oder der „Berliner-Jung“ (eigentlich aus dem beschaulichen Göttingen stammend) Michael Michalsky, der sich bei seinem „Heimspiel“ ganz dem Thema „Lust“ widmet und wohl wieder für die ein oder andere, kleinere oder größere Überraschung sorgen wird. Mit seiner Stylenite setzte er bereits im Januar einen Höhepunkt der modischen Wochen von Berlin. Natürlich kommt auch die Berlin-Fashion-Week nicht ohne die üblichen Meet- & Greet-Veranstaltungen aus, wo auch nach einem 24-Stundentag keiner gerne fehlt. Und schon gar nicht in Berlin, der Stadt die bekannt ist wie wohl keine Zweite in Kontinentaleuropa und die immer gut ist für den ein oder anderen Skandal oder Kuriosität auf, aber auch neben dem Laufsteg und im alltäglichen Lebnen.
Spätestens bei der Berliner Modewoche zeigt sich was Trend ist und vielleicht morgen schon von Otto-Normal-Verbraucher über den Asphaltgrund durch den wilden Großstadtjungles getragen wird.

Mittwoch, 23. Mai 2012

WDR-Markencheck besucht Adidas

Nachdem die erste Staffel des WDR Markencheck im Vorjahr für relativ viel Aufmerksamkeit und Diskussionsstoff sorgte, legt der Sender nun nach. Wurden 2011 neben dem ordinär im Kaffeebusiness beheimateten Unternehmen Tchibo, der schwedische Möbelgigant Ikea, der Mineralölkonzern Aral und der Discounter Aldi auf Herz und Nieren durchleuchtet, stehen 2012 der Discounter Lidl, das Fast-Food-Restaurant McDonalds, die schwedische Mode-Firma H&M, der Elektronikriese Mediamarkt sowie das urdeutsche Unternehmen Adidas auf dem Prüfstand. Auch der Drogeriemarkt dm sowie der Softgetränkhersteller Coca-Cola wurden bereits von den kritischen WDR-Redakteuren unter die Lupe genommen. - Und all dies ist zu sehen zur besten Sendezeit, gleich nach den Hauptnachrichten und nicht etwa auf einem Sendeplatz des WDR, sondern bei dem Muttersender, auf dem Ersten.
Gestartet wurde allerdings chronologisch und angefangen bei Staffel Eins. Wer also die Markenchecks aus dem Vorjahr verpasst hat, der konnte in den vergangen Wochen die versäumten Markenchecks „aufarbeiten“ und so einiges dazu lernen...

Im Fokus der Tester Adidas

Gestern Abend war es also das Ur-Deutsche Unternehmen Adidas aus dem fränkischen Städtchen Herzogenaurach was in den Test-Kategorien Markenwirkung, Freizeitkleidung, Sportartikel und Fairness kritisch beäugt wurde. adidas_logo_2
Das wenig verblüffende Ergebnis des Adidas-Markencheck zeigt, dass insbesondere die Wirkung der Marke mit den drei Streifen auf die potenzielle Kundschaft verblüffend ist. Wirklich verwunderlich ist dieser Fakt allerdings nicht wirklich, schließlich ist Adidas in Punkto Marketing seit gefühlt ewigen Zeiten aktiv und steckt auch eine Menge „Kleingeld“ in Imagewerbung, Sponsoring und Werbung im Allgemeinen. - Der Erfolg ist an Hand eines einfachen Beispiels ganz leicht nachprüfbar: Bereits die Kleinsten wissen was es mit den charakteristischen drei Streifen auf sich hat und haben früh gelernt die Marke wertzuschätzen, wenn nicht gar zu lieben. Von klein an begleitet uns die Marke: Unsere Idole tragen Trikots von Adidas, die Bälle zu Fußball EM und WM, werden stets von Adidas gestellt und mit der Adidas-App kommt sogar der Personal-Trainer aus der fränkischen Kleinstadt...

Auch Überzeugen konnte Adidas in Sachen Qualität der Sportartikel die sich im Sortiment finden lassen. Das spricht für das Unternehmen und zeigt davon, dass die Bayern ihre Hausaufgaben erledigen.
Deutlich Potenzial nach oben gibt es jedoch auf dem Segment der Freizeitkleidung, hier zeigt sich im Test, dass billige Plagiate, die teilweise nur ein Fünftel des Originals kosten, oft mindestens gleichwertig sind. Sprich entweder müsste Adidas hier was die Qualität angeht nachlegen oder seine Preise nach unten anpassen.

Fairness bleibt auf der Strecke

Wie nicht anders zu erwarten wurde auch in Sachen Fairness schlecht abgeschnitten. Verwundern tut dies jedoch auch nicht wirklich, wurde hier vor allen Dingen auf die Produktionsbedingungen geachtet, die insgesamt als schlecht und skandalös betrachtet werden könnten, wären solche oder ähnliche Arbeitsbedingungen nicht traurigerweise ganz normal in Länder wie Sri Lanka, Bangladesh oder sonst wo in den armen Regionen der Welt. Und wenn Adidas konkurrenzfähig bleiben will, hat das Unternehmen auf dem globalen Markt kaum eine andere Chance als sich den Mitwettbewerbern anzupassen. Natürlich könnte Adidas mehr tun, doch im Prinzip ist es das kapitalistische System als solches was Schuld an Ausbeutung, unwürdigen Arbeitsbedingungen, und vielem frag- und beanstandigungswürdigen mehr hat. Hier machen wir es uns als Konsumenten oft recht einfach und fordern besser Voraussetzungen, handeln tun aber die wenigsten danach...

Insgesamt wurde deutlich wo der Erfolg der Marke Adidas zu finden ist und was die Marke mit den drei Streifen ausmacht. Weltweit betrachtet ist Adidas immerhin die Nummer zwei auf dem Markt für Sportartikel, holt aber Jahr für Jahr auf auf den Primus Nike, der, geht es nach den Herzogenaurachern, in nicht allzu weit entfernt liegender Zukunft, diesen Platz an der Sonne an Adidas verlieren soll...

Freitag, 18. Mai 2012

M. Ostertag - ein deutscher Shooting-Star

Wer den Namen Marcel Ostertag nicht kennt oder wenigsten grob zuordnen kann, der hat in Sachen Mode wohl definitiv die vergangen Jahre verpasst. Marcel Ostertag ist ein junger Designer aus deutschen Landen, der sich seit der Gründung seine Label (2006) zu dem Shottingstar der Fashion-Szene entwickelt hat.

gefeierter Liebling der Gazetten

Egal ob Fachpresse, Modeszene und Designer-Kollegen, von allen Seiten her kommt reichlich Lob, Anerkennung sowie nicht enden wollende Gratulationen für den fulminanten Start des Labels. Keine Frage, der aus München stammende Marcel Ostertag ist zum absoluten Liebling der Mode-Branche und Kenner versprechen sich noch viel von dem Bayern. Für viele scheint es wohl nur eine Frage der Zeit bis auch, nach dem Erklimmen des nationalen Mode-Olymp, der Gipfel der internationalen Szene okkupiert wird.
Natürlich stellt sich an dieser Stelle unweigerlich die Frage nach dem Erfolgsrezept. Wie stellt man es an in so kurzer Zeit so aufzusteigen wie Marcel Ostertag? Anderen, definitiv hoch begabte und besonders talentiert, bleibt der Weg auch nur in Näh des Gipfels ihr Leben lang versperrt.

Gibt es ein Erfolgsrezept?

Es ist wohl das besondere Gespür für die Ästhetik des Seins (Immerhin studierte er vor seiner Modekarriere Balletttanz), der Mut zu Stilbruch und die unbändige Freude daran Dinge miteinander zu kombinieren, so dass Neues entsteht. Da trifft Kashmir schon mal auf Kunststoff, ein verwegenes Muster auf ein anderes usw. Mehr an Erfolgsrezept gibt es eigentlich nicht, sieht man ab von den richtigen Bekanntschaften und guten Freunden bei TV-Casting-Shows die dem Jung-Designer vor allen Dingen in den Anfangszeiten die ein oder andere Tür in Sachen Popularität öffneten.

gelernt wie...

Ein weiteres Erfolgsgeheimnis, oder viel mehr Grund für den Erfolg stellt selbstredend auch die exzellente Ausbildung von Ostertag dar. Eine mehr als solide, blickt man durch die Brille von Mode-Experten und ausgewiesenen Branchen-Kennern. Dem Studium an den durchaus renommierten Schulen SMDOD in München und später dann in Berlin, zog es den Deutschen nach London in das als Kaderschmiede der Mode bekannte Central Saint Martins College wo das Fundament für den Erfolg gegossen wurde. Das selbe Fundament auf dem bereits Lee Alexander McQueen, John Gailliano und Stella McCartney ihre Erfolge errichteten. Der Weg des Erfolges war also vorgezeichnet und Ostertag beschritt ihn - mit Erfolg!

Mittwoch, 16. Mai 2012

Joop - a german Wunderkind!


Wenn drei der bekanntesten und erfolgreichsten deutschen Designer genannt werden sollen, fällt neben den Namen des großen Karl Lagerfeld und Jil Sander auch stets der Name Joop, Wolfgang Joop!
Berühmt, erfolgreich und reich wurde der am 18. November 1983 in Potsdam das Licht der Welt erblickende Wolfgang Joop, vor allen Dingen durch das Gründen seines Mode- und Kosmetikunternehmen Joop!
Dabei war der Weg bis auf den Olymp der Mode nicht gerade das was sich als gradlinig bezeichnen lässt. Nachdem er an einem Braunschweiger Gymnasium 1966 sein Abitur ablegte, verschlug es ihn die Welt der Werbung. Er studierte Werbepsychologie, was er aber mangels wirklichen Interesses abbrach und sich anschließend im weitesten Sinne der Kunst widmete. So arbeitete er als Restaurator ehe er begann Kunsterziehung zu studieren. Dieses zu Ende bringen gelang ihm jedoch auch nicht.
Viel mehr interessierte ihn im Lauf der Zeit die schillernde Welt der Mode, wo er gemeinsam mit seiner Frau schnell die ersten Erfolge einfahren konnte. Joop schien seine Profession gefunden zu haben und machte fortan in Mode worüber er auch in erlesenen Fashion-Magazinen berichtete.
Der letztlich Durchbruch erfolgte 1978. Eine Pelzkollektion öffnete ihm die Tore zu den Haute Couture Designern und Labels. Mit den richtigen Kontakten und dem scheinbar gottgegebenen Talent, feierte Joop dann im Jahr 1982 denn totalen Durchbruch. Seine erste eigene Pret-a-porter-Damenkollektion schlug ein wie ein Bombe. Ebenso wie seine erste Herrenkollektion im Jahr 1985.
Spätestens nachdem Joop zwei Jahre später die erste eigenen Parfum-Kollektion auf den Markt brachte, die erneut einschlug wie eine Bombe, war das Label Joop! eines der angesagtesten Markenzeichen weltweit. Bis zum Jahr 1998 blieb Joop an der Spitze des immer erfolgreich werdenden Modekonzerns, ehe er aufgrund von Unstimmigkeiten mit Partnern beschloss das Label zu monetarisieren, sprich an den Hamburger Wünsche-Konzern zu verkaufen. - Ein lukratives Geschäft, das Joop Raum für neues eröffnete. Mit dem Label Wunderkind schaffte es Joop erneut bis an die Spitze der Modezaren, wo er bis heute thront.